Johann Simons

Herr Heiland und der tote Pilger

Provinz-KrimiFolge 1Teil 1 der Reihe "Herr Heiland ermittelt"

4 Sterne

(11 Bewertungen insgesamt)

Ein Dorfidyll, ein toter Pilger – und ein Pfarrer, der lieber Kaffee trinkt als Mörder jagt. Willkommen in Sonntal, wo selbst der Segen nicht ohne Krimi auskommt!

Klaas Heiland, frisch gebackener Pfarrer und leidenschaftlicher Krimi-Leser, landet im bayerischen Sonntal am See – bereit für einen Neuanfang, aber ganz sicher nicht auf Mord eingestellt. Doch kaum hat er sich mit der resoluten Haushälterin Fräulein Dimpel, dem ehrgeizigen Bürgermeister Mindenfeld und den skurrilen Sonntalern arrangiert, stolpert er direkt in seinen ersten Fall: Ein Pilger liegt tot im Hotelbett, und plötzlich brodelt hinter den gepflegten Hecken mehr als nur die Gerüchteküche.

Mit einer Prise Schmunzelhumor, einer extrastarken Tasse Kaffee und jeder Menge bayerischer Eigenheiten versucht Heiland, zwischen Maibaum, Dorftratsch und linkshändigen Schutzpatronen den Überblick zu behalten. Doch die Sonntaler sind eigensinnig – und die Geheimnisse tief verwurzelt.

Wer hat den Pilger auf dem Gewissen? Und was hat es mit der alten Bahnhofshalle und den sonderbaren Traditionen auf sich? Ein Provinzkrimi voller Herz, Witz und bayerischem Lokalkolorit – charmant, gemütlich und garantiert nicht blutleer. Leser, die Franz Eberhofer oder Kommissar Kluftinger lieben, werden sich in Sonntal sofort zuhause fühlen.

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Produktinformationen

Verlag

beTHRILLED

Format

eBook (epub)

Genre

Krimis

Seitenanzahl

112 Seiten

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7517-0161-7

11 Meinungen zu diesem Titel

Rezensionen aus der Lesejury

3 Sterne
19.06.2023
Johann Simons - Herr Heiland und der tote Pilger
Pfarrer Heiland wird von Norddeutschland nach Bayern versetzt und gleich in seiner ersten Woche hat er es mit einem toten Pilger zu tun. Als sich heraus stellt, dass dieser ermordet wurde, beginnt der krimibegeisterte Pfarrer Nachforschungen anzustellen. Der Auftakt der Reihe hat mir schon recht gut gefallen, auch wenn mir die meisten Dorfbewohner noch etwas unsympathisch sind. Vielleicht muss ich mit ihnen und sie mit Pfarrer Heiland noch warm werden. Den Fall fand ich unterhaltsam und spannend für einen cosy Krimi.
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Lena87

3 Sterne
30.03.2023
Ganz netter Auftakt
Nein, nicht Klaus heißt er, der Heiland, Pastor seines Zeichens. Klaas Heiland ist ein echtes Nordlicht und nun verschlägt es ihn nach Sonntal am See, in Bayern liegt das. Kaum angekommen, will ihn Fräulein Dimpel nicht mal ins Pfarrhaus lassen. Wo käme man denn da hin, wenn hier jeder einfach hereinspaziert, immer dem Kaffeeduft nach. Kaum ist geklärt, dass Heiland künftig hierher gehört, wird er schon von den Pilgern überrascht. Die jährliche Hilarius-Wallfahrt ist in vollem Gange, der Schutzpatron der Linkshänder will gebührend gefeiert werden. Heiland hat keine Ahnung, wie das Ganze ablaufen soll, auch weiß er so gar nichts mit diesem Schutzpatron anzufangen. Und ja – eine Leiche gibt es auch. Die liegt auf Zimmer Nummer 7 in der Kaiserkrone, dem Wirtshaus von Gerd und Gerda Söhnlein. Später dann, sehr viel später, finden sie in einem Kalkfass einen weiteren Verblichenen und eins steht fest: Heiland ist derjenige, der dank seines kriminalistischen Instinkts gut kombiniert, seiner Vorliebe für Krimis sei Dank. Es ist der Auftakt einer Reihe um den Pastor (oder doch Pfarrer?) Heiland. Der gelernte Journalist Christian Humberg ist sehr vielseitig, seine Schmunzelkrimis schreibt er unter dem Pseudonym Johann Simons. Dass er sich hier ausgerechnet die bayerische Provinz ausgesucht hat, gefällt mir gut, allerdings ist er im urbayerischen nicht ganz sattelfest, was aber den Unterhaltungswert nicht allzu arg stört. Ob es sich denn wirklich so zutragen könnte? Eine eher skurrile Geschichte, die schon allein durch diesen Schutzpatron ein wenig absonderlich daherkommt. Die gerade mal 133 Seiten sind schnell gelesen und das nicht nur wegen der Kürze. Nein, hier fehlt es nicht an Würze, auch wenn die Ermittlungsmethoden und der Weg dahin schon absonderlich anmuten, so ist der Unterhaltungsfaktor nicht zu unterschätzen. Ganz nett gemacht für alle jene, die es gemütliche angehen lassen wollen.
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Magnolia

4 Sterne
17.08.2021
Ein Detektiv vor dem Herrn
Aus dem hohen Norden wird Pastor Klaas Heiland nach Bayern ins idyllische Sonntal versetzt. Hier erwarten ihn neben der resolut/tüchtigen Pfarrhaushälterin noch einige urige bayrische Originale. Zeit zum Eingewöhnen hat der Geistliche nicht, denn schon in aller Herrgottsfrüh steht ein Trupp Pilger vor der Tür und muss versorgt werden. Nicht alle haben eine fromme Gesinnung. Nein, es gibt sogar ordentlich Gezänk und einer von ihnen überlebt die erste Nacht nicht. Wenig später wird sogar noch eine weitere Leiche entdeckt. Sie ist zwar schon jahrelang tot, aber ist ebenfalls ein ehemaliger Pilger. Klaas Heiland ist mit detektivischem Scharfsinn oder aber auch mit göttlicher Inspiration gesegnet, sodass er den Mörder noch vor der Polizei entlarven kann. Ja, es gibt einen Mord, aber im Prinzip ist dieses Buch mehr ein humorvoller Heimatkrimi vor einer schönen Dorfkulisse. Er liest sich leicht, man kann oft schmunzeln. Für eingefleischte Krimileser ist es wahrscheinlich eine zu leichte Kost, aber auf jeden Fall eine nette Lektüre für zwischendurch.  Ich danke dem Verlag für das Leseexemplar.
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fredhel

5 Sterne
12.01.2023
Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck.
Mit dem Reihenauftakt der bislang sechsstelligen Serie wenden wir uns einem kleinen, heimeligen Örtchen, namens Sonntal am See, zu. Dieses beschauliche Kleinod liegt im Hinterland Bayerns und man vermutet Ruhe und Gelassenheit. Aber weit gefehlt. Mit dem neuen zweiundsechzigjährigen Pfarrer, Klaus Heiland, zieht auch das Verbrechen ein. Der Autor schafft ein wunderbares Setting, so dass man sich wie daheim fühlt. Man lernt die Gschafdlhuabas und Dimpfelmosers kennen und schnell wird man Mitglied des Dorflebens. Sozumindest fühlt es sich an. Der Provinzkrimi zeichnet sich nicht durch große Action und Dramatik aus, sondern verleiht der Handlung ländlichen Charme. Die Charaktere sind detailliert ausgearbeitet und die Handlungen nachvollziehbar und schlüssig. Ich habe mich in Sonntal sehr wohl gefühlt, so dass ich bestimmt bald wieder zu Gast sein werde.
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ChattysBuecherblog

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