Tote lächeln nicht

SchwabenkrimiSchäfer und Dorn 1Teil 1 der Reihe "Ein Fall für Sven Schäfer und Elsa Dorn"

4.5 Sterne

(2 Bewertungen insgesamt)

Blutige Engel, kalte Spuren: In Augsburg jagt die Polizei einen Serienkiller – und die Zeit läuft gnadenlos gegen sie.

Augsburg bebt: Zwei Tote, ein Zuhälterkönig und ein angesehener Stadtrat, werden auf grausame Weise ermordet. Bei beiden Leichen – ein rätselhaftes Bild des Erzengels Gabriel. Ein religiöser Fanatiker? Die offizielle Version klingt bequem, doch Kommissarin Elsa Dorn hat ihre eigenen Zweifel. Neu im Revier, nicht ganz im Team – aber mit Instinkt, Biss und einer Vergangenheit, die sie nicht loslässt.

Elsa stößt auf Widerstand: Ihr Chef Jansenbrink will Ergebnisse, aber keine unbequemen Fragen. Unterstützung bekommt sie ausgerechnet von Sven Schäfer, einem Ex-Polizisten mit ruppigem Charme und dunklen Flecken in der Akte. Gemeinsam graben sie tiefer im Augsburger Sumpf aus Korruption, Rotlicht und Machtspielen – und geraten ins Visier eines Killers, der immer einen Schritt voraus scheint.

Der Schwabenkrimi von Franz Hafermeyer ist bissig, temporeich und voller schwarzem Humor. Ein Ermittlerduo, das sich nichts schenkt, ein Fall, der Grenzen sprengt – und eine Stadt, die ihre Abgründe offenbart. Wer „Sebastian Fitzek“ oder „Andreas Gruber“ liest, wird an diesem nervenzerreißenden Polizeiroman seine helle Freude haben. Augsburg wie du es noch nie erlebt hast: dreckig, gefährlich, brillant erzählt.

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Produktinformationen

Verlag

beTHRILLED

Format

eBook (epub)

Genre

Krimis

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7325-9829-8

Erscheinungsdatum

28.07.2020

2 Meinungen zu diesem Titel

Rezensionen aus der Lesejury

4 Sterne
13.08.2023
Fesselnde Krimiunterhaltung mit einem coolen Ermittlerduo
Der Schwabenkrimi "Tote lächeln nicht" von Franz Hafermeyer erscheint im Bastei Lübbe Verlag. Kommissarin Elsa Dorn hat sich von München nach Augsburg versetzen lassen, nun soll sie langweilge Aktenarbeit erledigen. Aber als ein zwielichtiger Zuhälter und der Stadtrat brutal ermordet werden, steckt Elsa ihre Nase in die Ermittlungen, was ihrem Dienststellenleiter gar nicht passt. Doch sie bekommt Unterstützung von Privatermittler und Ex-Polizist Sven Schäfer, der ebenfalls an eine Verbindung zwischen den Fällen glaubt. Beide finden einige Spuren und die Mordserie reißt nicht ab, alle Opfer haben eine Karte vom Erzengel Gabriel in der Hand. Ist hier ein irrer Fanatiker am Werk? Diesen Regionalkrimi habe ich sehr gespannt gelesen, denn mit Elsa erlebt man eine toughe Frau, die mehr kann als nur Bürokram zu erledigen, wie es ihr Dienststellenleiter gerne hätte. Elsa lässt sich nicht einschüchtern und mischt sich in vorderster Front in die Ermittlungen, dabei bekommt sie ausgerechnet Schützenhilfe vom Ex-Polizisten Sven Schäfer, der mit vulgärem Mundwerk ausgestattet ist, recht grob gestrickt zu sein scheint und Gewalt förmlich anzieht. Beide Personen sind sich augenscheinlich nicht grün, ihre gegenseitige Kabbelei sorgt für unterhaltsame Effekte und mit der Zeit werden sie immer mehr in den Fall hineingezogen und wachsen dabei immer enger als Team zusammen. Was verbindet einen zwielichtigen Zuhälter mit einem angesehenen Stadtrat? Welcher Täter metzelt sie nieder und wo liegt das Motiv? Das wurde irgendwann sichtbar und damit gewann die Handlung und wurde absolut spannend, denn Hafermeyers Duo springt munter zwischen kriminalistischen Spuren und rasanten actionreichen Szenen hin und her. Der gute Schäfer scheint ein rechtes Stehaufmännchen zu sein, was er so alles einsteckt und übersteht, ist schon fast übermenschlich. Gut gefallen hat mir Franz Hafermeyers Erzählstil, er schreibt sehr flüssig und fesselnd, baut einige humorvolle Dialoge ein und stellt kriminalistische und forensische Elemente dank seines beruflichen Hintergrundes absolut glaubhaft dar. Auch wenn es hier meiner Meinung nach doch zu actionreich und thrillermäßig zugeht und die Leichen ziemlich brutal gemetzelt werden, hat mir der Krimi gut gefallen. Ich mochte besonders die Reibereien zwischen Elsa und Sven, die sich gegenseitig mobben und auf die Palme bringen. Im Grunde werden sie im Laufe der Handlung ein prima Team und wissen, was sie aneinander haben. Weniger Leichen, nicht ganz so wilde Verfolgungsjagden, brutale Foltermethoden und etwas mehr Lokalkolorit hätten besser zu einem Regionalkrimi gepasst. Fesselnde Krimiunterhaltung durch knallharte Morde, ein cooles Ermittlerduo und mächtig viel Action. Dieser Auftakt der Krimireihe hat mich gespannt mitgerissen und lebendig unterhalten.
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sommerlese

5 Sterne
29.03.2024
Ein sehr gelungener Start des Schwaben-Krimis
Kommissarin Elsa Dorn ist neu auf der Polizeiinspektion Augsburg, als es in rascher Folge zu sehr brutalen Morden kommt. Anstatt sich an den Ermittlungen zu beteiligen, möchte ihr Chef Jansenbrink, dass sie nur die Akten studiert. Das lässt sie sich natürlich nicht gefallen und versucht auf eigene Faust nachzuforschen. Hilfe erhält sie vom ehemaligen Polizisten Sven Schäfer, der mittlerweile als Detektiv arbeitet. Keine leichte Aufgabe, denn es scheint sich um einen professionellen Killer zu handeln und Sven gerät öfters mal zwischen die Fronten. Dies ist der Beginn einer Krimiserie, die in Augsburg spielt. Hier geht es nicht gerade harmlos zu. Elsa ist neu und ihr Chef ordnet an, dass sie sich durch die Aktenberge arbeiten soll. Sie forscht im näheren Umfeld der Getöteten nach. Dabei finden sie und Sven eine erste Spur und kommen in Gefahr. Mir gefällt Elsa sehr. Sie setzt sich durch und geht ihre eigene Wege. Sven lässt sich nicht einschüchtern und muss dafür einiges einstecken. Beide können sich zwar nicht leiden, aber sie merken, ohne den anderen geht es nicht. Der Schlagabtausch zwischen ihnen hat mich köstlich amüsiert. Der Grund, warum der zwielichtige Zuhälter und der angesehene Stadtrat so brutal sterben mussten, war lange Zeit nicht klar. Fazit: Wer hier einen harmlosen Regionalkrimi erwartet, liegt völlig falsch. Es geht mitunter ganz schön zur Sache. Die Spannung erfolgt von Anfang an und zieht sich bis zum Ende durch. Es ist ein fesselnder Krimi, mit Charakteren, die ihren eigenen Weg gehen, dazu kommt der Lokalkolorit und Humor. Ein toller Auftakt einer neuen Reihe. Ich finde es herrlich erfrischend, auch wenn es manchmal etwas heftig zugeht. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne
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Paradies

Franz Hafermeyer

Autor

Franz Hafermeyer heißt in Wirklichkeit Thomas J. Fraunhoffer. Unter diesem Namen schreibt er nicht nur weitere Krimis, sondern arbeitet auch für die bayrische Polizei. Er lebt mit Ehefrau, zwei Miniponys und einer Krimikatze auf dem Land in der Nähe von Augsburg.

Portrait: Franz Hafermeyer

© Sommerbild, Donauwörth

Produktbild: Tote lächeln nicht (9783732598298 )

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