Die Sommertochter

Übersetzt von

Sonja Rebernik-Heidegger

,

Sonja Rebernik-Heidegger

Roman

4.5 Sterne

(4 Bewertungen insgesamt)

Als die Schwestern Olivia, Rosalind und Eve das Ferienhaus ihrer Eltern in Maine ausräumen, finden sie schockierende alte Arztberichte. Darin wird behauptet, dass ihre Mutter, die verstorbene Schauspielerin Jillian Croft, möglicherweise nicht ihre leibliche Mutter war. Olivia und Eve halten die Gutachten für schlicht und ergreifend für falsch. Aber Rosalind hat sich in ihrer auf Erfolg getrimmten Familie nie wirklich wohl gefühlt - wenn sie eine andere Mutter hat, dann will sie das wissen! In den Unterlagen ihres Vaters findet sie Hinweise auf eine gewisse Leila Allerton. Ist Leila Rosalinds biologische Mutter? Und wenn ja, warum haben ihre Eltern sie angelogen?

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Produktinformationen

Verlag

Lübbe

Format

eBook (epub)

Genre

Drama

Seitenanzahl

477 Seiten

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7325-8600-4

4 Meinungen zu diesem Titel

Rezensionen aus der Lesejury

4 Sterne
17.08.2020
Die Suche nach der Wahrheit
Zum Inhalt: „Die Sommertochter“ ist der Auftaktband zur Trilogie Die Schicksalstöchter rund um die drei Croft`s Schwestern Olivia, Rosalind und Eve. Zumindest dieser Band ist in sich abgeschlossen und erzählt Rosalinds Suche nach der wahren Vergangenheit: Rosalind und ihre beiden Schwestern räumen das Ferienhaus ihrer Eltern in Main, da ihre Mutter verstorben ist und der Vater nach einem Schlaganfall in ein Seniorenheim gezogen ist. Beim Ausräumen finden die drei alte Aufzeichnungen und einen Arztbericht, der alles in Frage stellt, was sie zu Wissen glaubten: Ihre Mutter konnte keine Kinder bekommen! Wo kommen sie also her? Wer waren ihre biologischen Eltern? Warum haben ihre Eltern nie die Wahrheit erzählt? Während Olivia und Eve alles am liebsten für eine Lüge halten möchten, begibt sich Rosalind auf eine Spurensuche. Der Stil: Die Autorin Muna Shehadi hat einen ruhigen und dennoch packenden Schreibstil, von der ersten Seite an, wird man regelrecht in die Geschichte hineingezogen. Erzählt wird in der 3. Person und man begleitet Rosalind als Protagonistin. Aufgelockert wird die Geschichte durch die Tagebucheintragungen von Jillian, die in Ich-Form erzählt einen zweiten Erzählstrang bilden und den Kapiteln vorangestellt sind. Dadurch wird alles etwas aufgelockert und man erfährt Stück für Stück was sich tatsächlich zugetragen hat und wieso. Es hat mich etwas irritiert, dass nicht alle drei Schwestern wissen wollten was wirklich los ist, sondern es relativ emotionslos hingenommen haben, aber so wurde es eben auch zu Rosalinds Geschichte. Mein Fazit: Eine gefühlvolle und feinsinnige Geschichte. Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.
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Ascora

4 Sterne
25.05.2020
Rosalinds Suche nach der Wahrheit
Die Schwestern Olivia, Rosalind und Eve entdecken beim ausräumen des Ferienhauses ihrer Eltern wichtige Arztdokumente. Demnach konnte ihre verstorbene Mutter keine Kinder bekommen. Während Olivia und Eve nicht weiter in der Vergangenheit graben wollen, möchte sich Rosalind auf die Spurensuche begeben. Sie stößt dabei auf drei Namen von denen einer ihre echte Mutter sein könnte. Die Geschichte wird aus der Sicht von Rosalind erzählt. Da sie sich selbst als schwarzes Schaf der Familie sieht, kommen ihre Gefühle sehr gut zur Geltung. Jedes Kapitel beginnt außerdem mit einem Tagebucheintrag ihrer Mutter, die zum Ende hin die wahre Geschichte erzählen. Gerade zu Beginn wirkt Rosalind sehr zwanghaft und die Art wie sie sich in ihre "echte" Familie schleicht wirkt sehr aufdringlich. Von Anfang an weiß man wie sie Geschichte enden wird, doch der Weg dahin ist sehr emotional. Rosalinds Wandlung vom grauen Mäuschen zur erwachsenen Frau ist sehr gut dargestellt. Besonders die Familienessen sind sehr gut gelungen. Ich fühlte mich behaglich und konnte mich gut in diese Szenen hineinversetzen. Mich stört ein bisschen dass Olivia und Eve diese Neuigkeiten emotionslos abgetan haben, obwohl sie ja für ihr Leben entscheidend sind. Da hätte ich mir ein wenig mehr gewünscht, gerade was auch der schwesterliche Umgang miteinander betrifft. Die Sommertochter ist ein sehr gefühlvoller Roman, der vor allem von den Veränderungen der Charaktere lebt. An manchen Punkten ist noch Luft nach oben, aber ich fühlte mich trotzdem sehr unterhalten.
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MeSanch_90

5 Sterne
19.05.2020
Emotionale Geschichte auf der Suche nach der Mutter
Das Cover des Buches gefällt mir richtig, richtig gut! Ich mag die Landschaft im Hintergrund und dass die Frau von hinten zu sehen ist. Das Farbschema finde ich auch klasse. Diese Kombination aus rot und blau ist in meinen Augen einfach superschön! Inhaltlich geht es um die drei Schwestern Olivia, Eve und Rosalind, die beim Ausräumen des Ferienhauses der Eltern in Maine auf ein vermeintliches Familiengeheimnis stoßen. Ist ihre Mutter wirklich ihrer aller Mutter oder ist Rosalind die Tochter einer anderen? Eve und Olivia finden das alles absurd, Rosalind fühlte sich immer fremd in ihrer Familie, weswegen sie den Arztberichten traut. Sie will unbedingt wissen, ob sie tatsächlich eine andere Mutter hat. Nun beginnt die Suche nach den Antworten auf etliche offene Fragen. Ich mochte die Geschichte wirklich gerne. Ich fand es spannend mit Rosalind nach ihrer leiblichen Mutter zu suchen und ich mochte einfach den Schreibstil der Autorin sehr. Es war einfach fesselnd und trotzdem super emotional und hat mir einfach richtig gut gefallen. Und ich fand Rosalind einfach sehr sympathisch. Bisher habe ich noch kein Buch der Autorin gelesen gehabt, aber das möchte ich in Zukunft ändern, weil mir ihr Stil und die Art und Weise des Schreibens richtig gut gefallen hat.
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wolkenschloss

5 Sterne
30.04.2020
Sehr schön
„Die Sommertochter“ von Muna Shehadi ist ein netter, fesselnder und interessanter Roman. Er wird in zwei Ebenen erzählt. Einmal erzählt Rosalind, dann ihre Mutter aus ihrer Jugend. Die Schwestern Rosalind, Olivia und Eve räumen das Elternhaus aus. Da finden sie Unterlagen ihrer Mutter, die Schauspielerin Lilian Croft. Deren Tagebuch Aufzeichnungen ist erschütternd. Rosalind muss den Geheimnissen auf den Grund gehen. Der Autorin gelingt es gut die jeweiligen Empfindungen aufzugreifen. So hat sie einen wirklich ein spannender schöner Roman Geschaffen. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und möchte sie gerne weiter empfehlen.
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Deichgraefin

Muna Shehadi

Autorin

Muna Shehadi wuchs im amerikanischen Princeton in New Jersey auf, lebt inzwischen aber in Wisconsin. Sie besitzt selbst ein heißgeliebtes Sommerhaus an der Küste von Maine. Das alles und ihr lebenslange Liebe zum Schreiben inspirierte sie zu "Die Sommertochter".

Portrait: Muna Shehadi

© Mark Stodder

Produktbild: Die Sommertochter (9783732586004 )

Die Sommertochter

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