Wiedersehen im Kamelienhaus

Aufbruch von einer Kameliengärtnerei in der Bretagne nach Japan – erzählt von Bestsellerautorin Tabea Bach. RomanTeil 2 der Reihe "Kamelienhaus-Saga"

4.62069 Sterne

(29 Bewertungen insgesamt)

Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.

Lucy Riwall hat auf der japanischen Insel Soshima die Leitung der knapp vor dem Aus stehenden tsubaki-Manufaktur übernommen und damit keine leichte Aufgabe geschultert. Und sie muss hart arbeiten, um das Vertrauen der Mitarbeitenden zu gewinnen. Dabei denkt sie sehnsüchtig an Finn und fragt sich, ob sie je wieder zusammenkommen werden. Doch auf dem großen Jubiläumsfest in Lucys bretonischer Heimat, zu dem sie mit ihren japanischen Kolleginnen und Kollegen anreist, kommt es zu überraschenden Wendungen und unerwarteten Begegnungen. Und Lucy wird klar: Es gibt selten einen einfachen und geraden Weg durch das Leben ...

Kamelienzauber in Japan: Perfekte Feel-Good-Lektüre

Zweiter Band der wundervollen Romanreihe um eine Kamelienölmanufaktur

14,00 €

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Produktinformationen

Verlag

Lübbe

Format

Buch (Taschenbuch)

Genre

Saga

Seitenanzahl

464 Seiten

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-19634-0

29 Meinungen zu diesem Titel

Rezensionen aus der Lesejury

5 Sterne
30.03.2026
Herzerwärmend und voller leiser Magie
Rein optisch kann das Buch mit seinem tollen Farbeschnitt und wunderschönen Cover bereits überzeugen. Die Farbgebung und auch das Design ist passend zum Inhalt gewählt.Es handelt sich um den zweiten Teil der Buchreihe, der jedoch auch unabhängig gelesen werden kann. Ich kenne auch den ersten Teil nicht und konnte mich gut in das Buch einlesen. Besonders hilfreich ist dabei auch, auf den Klappentexten vorne und hinten im Buch , eine kurze Vorstellung der Personen.Inhaltlich wechselt das Buch immer zwischen Tagebucheintragen von Silvia, Lucy's Mutter, und Lucys Erzählungen. Dadurch kann man sich ein vollumfassendes Bild machen.Im zweiten Teil müssen sowohl Lucy, als auch ihre Mutter mit Problem kämpfen. Durch diese Sorgen und andere Probleme wird das Buch absolut nicht langweilig. Lucy's Beziehung mit Finn wird abermals auf die Probe gestellt, und auch das liebesleben ihrer Freundin Lili kommt nicht zu kurz. Es wird alles umfangreich beschrieben, sodass man das Gefühl hat selbst vor Ort zu sein. Der Schreibstil der Autorin ist klasse und gut zu lesen.Das Buch kann ich jedem empfehlen, der gerne Romane liest. Auch unabhängig vom ersten Teil lesbar!Kleiner Tipp: im Buch sind japanische Wörter verwendet, die sind in einem Glossar am Ende erklärt. Ich habe das leider erst etwas spät bemerkt :)

Isa18

3 Sterne
30.03.2026
Gute Grundidee, aber es fehlt an Spannung
Der Einstieg in „Wiedersehen im Kamelienhaus“ von Tabea Bach fiel mir zunächst nicht ganz leicht. Das lag zum einen daran, dass ich den ersten Band der Trilogie nicht kannte, und zum anderen an der Vielzahl an Figuren, die gerade zu Beginn etwas unübersichtlich wirkte. Glücklicherweise helfen die Personenübersichten am Anfang und Ende des Buches dabei, den Überblick zu behalten – das habe ich als sehr hilfreich empfunden.Der Schreibstil war für mich persönlich etwas gewöhnungsbedürftig. Er wirkte auf mich stellenweise sehr ruhig und beinahe zu „gemütlich“, wodurch mir das Lesen und Vorankommen zeitweise schwerfiel. Die Handlung plätschert über längere Strecken eher dahin und weist für mein Empfinden einige Längen auf. Hier hätte ich mir insgesamt mehr Spannung und Dynamik gewünscht.Ein deutlicher Wendepunkt war für mich das Kapitel rund um den Taifun. Dieses war spannend, atmosphärisch dicht und sehr eindrucksvoll beschrieben – die Not und Angst der Menschen wurde greifbar vermittelt. Solche intensiven Momente hätte ich mir im Verlauf der Geschichte öfter gewünscht.Besonders gut gefallen haben mir die anschaulichen und detailreichen Einblicke in die japanische Kultur. Die Beschreibungen von Traditionen und Lebensweisen waren sehr interessant und haben dem Roman eine besondere Tiefe verliehen. Auch die Tagebucheinträge von Sylvia, Lucys Mutter, haben die Geschichte bereichert: Sie bieten eine zusätzliche Perspektive und liefern zugleich wichtige Hintergrundinformationen.Mit den Charakteren bin ich unterschiedlich gut warm geworden. Während Lucy im Laufe der Handlung immer sympathischer wurde – insbesondere durch ihr engagiertes Verhalten während des Sturms – blieben mir andere Figuren etwas zu distanziert. Gerade bei Finn hätte ich mir tiefere Einblicke in sein Innenleben gewünscht, vor allem im Hinblick auf das angedeutete schwierige Verhältnis zu seinem Vater.Insgesamt hat mir die Geschichte trotz einiger Schwächen gut gefallen. Aufgrund der teilweise langsamen Erzählweise und einiger Längen fiel mir das Lesen jedoch nicht immer leicht. Dennoch würde ich das Buch weiterempfehlen – insbesondere Leserinnen und Lesern, die ruhige, atmosphärische und eher gemächlich erzählte Geschichten schätzen.
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Haruki

5 Sterne
24.03.2026
Eine starke Frau zwischen Geschäft und Liebe
„...Das Leben ist mitunter ein mäandernder Fluss. Man kann am Anfang unmöglich wissen, an welchen Ufern man im Laufe der Jahre vorüberkommt….“Das Zitat aus dem Buch steht für einige der Protagonisten, die noch auf der Suche ihres Ziels im Leben sind.Die Autorin hat einen abwechslungsreichen Roman geschrieben. Es ist der zweite Teil der Reihe. Obwohl ich den ersten Band nicht kenne, hatte ich kein Problem, der Handlung zu folgen. Wichtige Informationen sind im Text gekonnt integriert.Der Schriftstil ist fein ausgearbeitet. Dadurch wirkt das Leben in Japan authentisch. Eingeflochtene japanische Begriffe und Sprichwörter sorgen zusätzlich für das lokale Flair.Ab und an darf ich Ausschnitte aus Silvias Tagebuch lesen. Das ermöglicht mir zum einen, einen zweiten Blick auf das Geschehen und schafft zum anderen die Verbindung nach Frankreich auf die Kamelieninsel.Lucy ist Leiterin der Kamelienölmanufaktur in Japan. Doch die Bilanzen lassen noch zu wünschen übrig. Die Kosten müssen runter. Das wird nicht einfach, zumal nicht jeder ihrer Mitarbeiter sein Bestes gibt. Hier spielt die japanische Tradition eine Rolle. Dem Vater zuliebe war zum Beispiel Yori in die Kooperative eingetreten. Aber es ist nicht das, was er selbst will.Auch Lucys Mutter auf der Kamelieninsel in Frankreich hat Probleme. Einige ihrer größten Kunden sind abgesprungen. Sie sind auch nicht zur Jubiläumsfeier erschienen. Wer steckt dahinter?Mir gefällt der Erzählstil der Autorin. Sie schildert die Vorgänge detailgenau und lässt die Schönheit der Inselwelten vor meinen Augen entstehen. So darf ich bei einem Ausflug mit Lucy die Kirschblüten bewundern.„...Diese Blüte ist ein Schauspiel um ihrer selbst willen. Deshalb ist sie in unserer Kultur so wichtig und steht für Vergänglichkeit und gleichzeitig für Erneuerung...“Außerdem gibt es genügend Raum für die Konflikte, die das Leben prägen. Nehmen wir Lili, Lucys beste Freundin. Sie ist Model und mit eine japanischen Schlagerstar liiert. Doch das darf keiner wissen.„...Takeshi gehörte seinen Fans. Und sollte seine Verlobung bekannt werden, wäre seine Karriere über Nacht beendet…“Das Buch spiegelt das Auf und Ab des Lebens. Das gilt im Geschäftsleben, aber auch in privaten Beziehungen. Außerdem habe ich einiges über die Wirkung von Pflanzenwirkstoffen gelernt. Nicht zuletzt wurde mir ein Einblick in die japanische Kultur und ihre Traditionen gewährt.Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es bekommt eine Leseempfehlung.
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mabuerele

5 Sterne
06.04.2026
Rückkehr nach Japan
Das Buch knüpft direkt an den ersten Band an und so befinden wir uns zusammen mit Lucy wieder auf der japanischen Insel Soshima.Im Laufe der Geschichte erfahren wir, wie es mit der Kamelienölmanufaktur, ihrer Freundin Lili, ihrer großen Liebe Finn und ihrer Familie in Frankreich weitergeht.Diese Fortsetzung hat mir sogar noch besser gefallen als Band 1 - natürlich waren die Charaktere diesmal schon etwas vertrauter, aber auch neue Personen konnten von sich überzeugen. Die Insel wird mit jedem Kapitel lebendiger: Zusammen mit Lucy erkundet man die Natur und abgelegene Ecken, die wirklich schön beschrieben wurden, während man gleichzeitig aber auch immer mehr der Einwohner kennenlernt.Jeder dort hat seine eigene Geschichte, besondere Stärken und eine eigene Rolle im großen Ganzen. Ich habe die kleinen Erzählungen über die Nebencharaktere genauso gerne verfolgt wie die Hauptgeschichte. Diese sind nicht immer perfekt ausgearbeitet, jedoch hat mich das nicht sonderlich gestört.Wie schon im ersten Teil mochte ich die Einbindung der japanischen (und französischen) Kultur sehr. Man merkt hier richtig, dass die Autorin viel recherchiert und dafür mit Japanern zusammengearbeitet hat. Die Feinheiten der Kultur, der Sprache und des Zusammenlebens werden authentisch dargestellt und fügen sich perfekt in den Lesefluss ein. Obwohl ich mich bereits gut mit der Thematik auskenne, konnte ich trotzdem auch noch einiges dazulernen.Auch empfand ich es als positiv, dass nicht immer alles ganz rund läuft und Lucy nicht auf magische Weise einfach so Erfolg hat. Probleme werden durch harte Arbeit und kluge Strategien gelöst, sodass man auch einen schönen Einblick in den Betrieb einer Manufaktur erhält. Manchmal kommt der Zufall jedoch trotzdem noch zur Hilfe, allerdings hielt es sich hier noch so im Rahmen, dass man drüber hinweglesen kann - vor allem da es ja auch ein Wohlfühlbuch ist.In diesem Sinne freue ich mich schon sehr auf den nächsten Band!
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Ryria

Tabea Bach

Autorin

Tabea Bach war Operndramaturgin, bevor sie sich dem Schreiben widmete. Ihre Romanreihen sind Bestseller und in verschiedene Sprachen übersetzt. Ihr Studium führte sie nach München und Florenz. Heute lebt sie mit ihrem Mann in einem idyllischen Dorf im Schwarzwald, Ausgangspunkt zahlreicher Reisen in die ganze Welt. Die herrlichen Landschaften, die sie dabei kennenlernt, finden sich als atmosphärische Kulisse in ihren Büchern wieder. Ihre KAMELIEN-INSEL-Saga führt uns in die Bretagne. In den SEIDENVILLA-Romanen wechselt der Schauplatz zu einer Seidenweberei in Venetien. Die SALZGARTEN-Reihe hat als Kulisse die Kanarischen Inseln. Ihre ROSENHOLZVILLA-Romane handeln von einer Instrumentenbauerfamilie im Tessin.

Portrait: Tabea Bach

© Jigal Fichtner