»Caroline Bernard schreibt sanft und verlockend.« Christine Westermann
Im Sommer 1935 folgt die fünfundzwanzigjährige Grete ihrem Mann und zieht mit den kleinen Zwillingen in den neu gegründeten Hermann-Göring-Koog auf der Halbinsel Eiderstedt. Die Weite der Nordseeküste ist atemberaubend - und lebensgefährlich. Grete kämpft gegen den schweren, salzigen Boden, gegen Sturmfluten und gegen die Einsamkeit, die sie an den Rand ihrer Kräfte bringt. Doch noch schwerer wiegt eine Entscheidung, die sie trifft, um ihre Tochter zu schützen - und die sie ein Leben lang mit Schuld belasten wird. Sechzig Jahre später stößt ihre Enkelin Kristine auf diese verdrängte Vergangenheit. Auch sie sucht am Meer nach Antworten und erkennt, wie eng ihr eigenes Leben mit dem Schicksal der Frauen vor ihr verbunden ist.
AM RAND DER WELT erzählt von Schuld und Verantwortung, von Müttern und Töchtern und von einer Landschaft, die drei Generationen von Frauen prägt und ihnen den Mut gibt, ihren eigenen Weg zu finden.
22,00 €
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Verlag
Format
Buch (Hardcover)
Genre
Literarische Unterhaltung
Seitenanzahl
304 Seiten
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-69131-021-4

Am Rand der Welt
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Caroline Bernard ist das Pseudonym von Tania Schlie. Seit über zwanzig Jahren schreibt sie Romane. Als Caroline Bernard veröffentlicht sie sehr erfolgreich Romanbiografien. »Frida Kahlo und die Farben des Lebens« ist ein internationaler Bestseller mit mehr als 300.000 verkauften Exemplaren und Lizenzen in über 20 Ländern. Mit AM RAND DER WELT hat sie ihr Herzensbuch geschrieben.

© Reto Klar
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AM RAND DER WELT erzählt eine ebenso eindringliche wie bedrückende Geschichte aus der Nazizeit – über den unbedingten Willen einer Mutter, ihr Kind zu schützen. Sie sagen selbst, es sei Ihr Herzensbuch – warum?
Ich habe mich mit diesem Buch ein bisschen freigeschrieben, weil ich mich Themen gewidmet habe, die ich bisher vermieden habe. Was hätte ich getan, wenn ich zwischen 1933 und 1945 in Deutschland gelebt hätte? Wie mutig wäre ich gewesen oder wie angepasst? Hätte ich den Mut gehabt, Freunde oder Fremde zu beschützen? Wie wäre ich mental damit umgegangen, in einer derart repressiven Gesellschaft, in der Gewalt alltäglich war, leben zu müssen? Und natürlich die Frage, die auch Grete umtreibt: Wie weit darf ich gehen, um ein unschuldiges Kind vor einem Verbrecher zu beschützen?
Beim Schreiben hat sich immer wieder eine Reflexion über die Beziehung zu meinen Großmüttern eingeschlichen, die so gar nicht geplant war. Beim Schreiben sind mir viele Begebenheiten wieder eingefallen, viele Gefühle sind wieder hochgekommen. Ich habe meiner Mutter Fragen darüber gestellt, und zufällig war auch meine Tochter dabei, und wir haben Fotos angeschaut und ein sehr langes, intensives Gespräch über die Frauen unserer Familie geführt.