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    4. Der tote Antiquar von Limehouse
    Ann Granger

    Der tote Antiquar von Limehouse

    Übersetzt von

    Axel Franken

    Ein Fall für Lizzie Martin und Benjamin Ross aus dem viktorianischen LondonKriminalromanTeil 9 der Reihe "Viktorianische Krimis"

    4.6087 Sterne

    (23 Bewertungen insgesamt)

    London, 1871. Jacob Jacobus ist ein wahrhaft berüchtigter Antiquar mit einem Laden im zwielichtigen Viertel Limehouse, ein schlitzohriger Halunke, Vertrauter von Gaunerbanden - aber auch Augen und Ohren für Scotland Yard. Inspector Benjamin Ross sucht ihn regelmäßig auf, um an Informationen zu kommen. Auch jetzt, als er den spektakulären Diebstahl eines Diamanthalsbandes aufklären muss, eines wertvollen Erbstücks der Familie Roxby. Doch Jacobus ist tot, jemand hat ihm die Kehle aufgeschlitzt. Hängen der Mord und der Diebstahl miteinander zusammen? Ben und seine Ehefrau Lizzie ermitteln wieder einmal gemeinsam und kommen bald einem tragischen Geheimnis auf die Spur ...

    22,00 €

    Alle Preise inkl. 7% gesetzl. Mehrwertsteuer zzgl. Versandkosten und ggf. Nachnahmegebühren, wenn nicht anders angegeben.

    Produktinformationen

    Verlag

    Lübbe

    Format

    Buch (Hardcover)

    Genre

    Krimis

    Seitenanzahl

    320 Seiten

    Sprache

    Deutsch

    ISBN

    978-3-7577-0076-8

    23 Meinungen zu diesem Titel

    Rezensionen aus der Community

    5 Sterne
    15.01.2025
    Unerwartetes Ende
    „Der Tote Antiquar von Limehouse“ von Ann Granger ist bereits der 9te Fall für Inspector Benjamin Ross und das Scotland Yard. Am Anfang wird man mit dem Diebstahl eines Colliers konfrontiert, welches eine Reiche Familie zur Anzeige bringt. Und kurz darauf dann mit dem Tod des Antiquars Jacob Jacobus. Schnell stellt sich die Frage ob die beiden Verbrechen in einem Zusammenhang stehen. Mit der Unterstützung seiner Frau Lizzie Martin, kommt Ross der Lösung des Falles immer Näher. Doch nicht ohne die ein oder andere Spekataktuläre Wendung, mit der die Leserschaft nicht gerechnet hat. Für mich war es das Erste Buch von Ann Granger aber ich war restlos begeistert. Ihr Schreibtstil passt genau zur Zeit in der die Handlung spielt und trotzdem kommt man durch die Flüssige Schreibweise gut in das Buch hinein und man fliegt geradezu durch. Für mich eine ganz klare Leseempfehlung!
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    nadibei / Lesejury

    5 Sterne
    12.01.2025
    Ein neuer Fall für Inspector Benjamin Ross.
    Ann Granger entführt ihre Leser mit ihrer viktorianischen Krimireihe ins Jahr 1871 nach London. Ein neuer aufregender Fall für von Scotland Yard und seine Ehefrau Lizzie Martin. Die Autorin schaffte es, mich mit ihrem ganz eigenem, altertümlichen, Schreibstil, direkt in diese Zeit zu versetzen. Das Flair des alten Londons wird lebendig, diese düstere Stimmung, die dunklen Gassen, der Nebel der über der Stadt hängt. Hier passt alles perfekt zusammen. Dieser Kriminalfall ist aufregend und hat seine spannenden Momente. Dank der vielfältigen Charaktere spiegelt sich hier das Sittenbild der damaligen Zeit wieder. Die gesellschaftlichen Zustände, die Standesunterschiede und die Arbeit der Polizei sind sehr gut geschildert und zaubern Bilder im Kopf. Für mich war es der erste Band dieser Reihe, aber sicher nicht der letzte. Das neue Buchcover dieser Reihe gefällt mir richtig gut.
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    Kleenkram / Lesejury

    4 Sterne
    12.01.2025
    Gelungener Einblick in die (fiktive) Kriminalität im viktorianischen London
    Während Inspector Ross sowohl in einem Mord als auch im Diebstahl eines teuren Schmuckstücks ermitteln muss unterstützt ihn seine Frau durch das Sammeln von allerlei interessanten Informationen. Ich kannte weder dieses Ehepaar noch die Krimi-Reihe vorher, aber bin trotzdem super in die Geschichte gestartet. Die Charaktere werden kurz erklärt, vermutlich ohne dass es alte Leser stören würde, und anscheinend bekommen auch wiederkehrende Nebencharaktere einen Gastauftritt, was die Welt direkt noch lebendiger wirken lässt. Ben Ross war mir auf Anhieb sympathisch, was sich auch im Verlauf der Geschichte nicht geändert hat, ein gelungener Hauptcharakter. Seine Frau Lizzie hatte ich mir anhand des Klappentextes jedoch etwas aktiver vorgestellt, sie hat nicht wirklich mitermittelt, eher zufällig erlangtes Wissen weitergegeben. Hier hätte ich mir mehr Zeit mit ihr gewünscht, sodass auch ihr Charakter besser zur Geltung kommen kann. Dafür sind mir einige Nebencharaktere wie Zeugen umso mehr im Gedächtnis geblieben, da war wirklich eine gute Mischung dabei, auch wenn manche von ihnen etwas fragwürdig gehandelt haben. Die große Stärke des Buches liegt für mich in den Beschreibungen und der Atmosphäre, man fühlt sich sofort in das damalige London versetzt. Vom Aussehen und der Kleidung der Menschen über gesellschaftliche Zustände bis hin zu Umgebungsbeschreibungen, alles wirkte sehr authentisch. Kleine Details oder Ereignisse runden alles perfekt ab. Die Handlung selbst ist relativ gemütlich und legt mehr Wert auf Gespräche als auf Action oder viel Spannung, trotzdem kann man als Leser gut miträtseln und sich fragen, ob bzw. wie alles zusammenhängt. Auch ein paar unerwartete Ereignisse kommen vor, insgesamt kann man sich gut überraschen und ins viktorianische London entführen lassen.
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    Ryria / Lesejury

    4 Sterne
    10.01.2025
    Gemütlicher Krimi mit ein paar kleinen Schwachstellen
    Schon das Cover des neuen Werkes von Ann Granger "Der tote Antiquar von Limehouse" lässt erahnen, dass wir uns als Leser in die Tiefen des alten London begeben werden und so manchem düsteren Geheimnis auf die Spur kommen werden. Inspector Benjamin Ross besucht den zwielichtigen Jacob Jacobus regelmäßig in seinem Laden im berüchtigten Viertel Limehouse, um von diesem Insiderinformationen zu Diebstählen und Hehlergschäften zu bekommen. So auch diesmal, denn Ross ist auf der Suche nach einem gestohlenen Diamantenhalsband. Doch dieses Mal ist etwas vollkommen anders: Jacobus wurde die Kehle aufgeschlitzt. Haben der Mord und der Diebstahl vielleicht etwas miteinander zu tun? Gemeinsam mit seiner Frau Lizzie macht sich Ross auf die Suche ... Granger schreibt ihren Roman in wunderbar bildlicher Sprache und scheut auch nicht vor der Verwendung zeitgemäßer Begriffe zurück. So füllt es dem Leser leicht, sich in die handelnden Personen hineinzuversetzen. Zusätzlich bedient sie sich der wechselnden Perspektive. So erzählt entweder aus der Sicht Benjamin Ross' oder aus der Sicht seine Ehefrau Lizzie. Das Ehepaar Ross ist wunderbar und sehr sympatisch angelegt, wobei ich mir gewünscht hätte, dass Lizzie noch etwas mehr Raum hätte bekommen können. Die vermeintlichen Erben des verstorbenen Antiquar hingegen erscheinen direkt mit ihrem ersten Auftreten als unsympatisch und gierig. Man würde ihnen sogar den Mord am eigenen Vater zutrauen. Auch die Darstellung der wohlhabenen Mrs Roxby ist der Autorin sehr gut gelungen. Durch das gezeigten Verhalten im Roman kann der Leser die Trennung zwischen Ober- und Unterschicht nahezu am eigenen Leibe mit erfahren. Insgesamt ist es ein recht gelungener Roman, in dem mir persönlich der Mord ein wenig zu sehr ins Hintertreffen gerät. Dennoch würde ich dieses Buch jedem empfehlen, der sich einen entspannten Krimi-Abend vor dem flackernden Kaminfeuer mit leichter Unterhaltung machen möchte.
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    Oceanmaid / Lesejury

    Ann Granger

    Autorin

    Ann Granger (1939 - 2025) war eine britische Krimiautorin, die fast vierzig Werke in vier verschiedenen Krimiserien verfasste. 1999 wurde Granger in den renommierten Detection Club aufgenommen. Außerdem war sie Mitglied der Crime Writer's Association in UK und von Sisters of Crime in den USA. Grangers Romane wurden in zehn Sprachen übersetzt, und insbesondere mit ihrer Mitchell-und-Markby-Reihe und ihren Fran-Varady-Krimis erlangte sie international Bestsellerruhm.

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    Portrait: Ann Granger

    © Christopher Hulme

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