Warum viele Mütter heute einsam sind und was sich dagegen tun lässt | Ein hochaktuelles Plädoyer für strukturellen Wandel
Warum die Einsamkeit von Müttern uns alle angeht
»Eine extrem gelungene Gesellschaftsanalyse, die Mütter und Mutterschaft ins Zentrum setzt.« Aladin El-Mafaalani
Sorgearbeit ohne Pause, Funktionieren im Überlebensmodus und kaum Zeit und Kraft für erfüllende Beziehungen: Noch nie waren Mütter so verantwortlich für alles — und so allein damit. Die Einsamkeit von Müttern ist keine Randerscheinung mehr. Sie ist weit verbreitet, aber oft unsichtbar, weil sie noch immer ein Tabu ist.
Dabei handelt es sich bei ihr nicht um ein individuelles Schicksal, sondern um ein gesamtgesellschaftliches Problem. Die Art, wie wir heute leben, arbeiten und Beziehungen organisieren, erzeugt gravierende Systemlücken im Gesundheitswesen, in der Arbeitswelt und in der Verteilung unbezahlter Care-Arbeit, die gerade in der Mutterschaft besonders deutlich zutage treten. Doch eine Gesellschaft, die Mütter in Erschöpfung und emotionale Isolation treibt, Betreuungslücken zulässt und Vereinbarkeit unmöglich macht, schwächt letztlich auch ihren Zusammenhalt.
Die Soziologin und Familienforscherin Sabine Diabaté sucht anhand neuester Forschung und persönlicher Erfahrungen nach den Ursachen der mütterlichen Einsamkeit und zeigt, wie wir sie überwinden können.
Denn wer Einsamkeit verstehen und bekämpfen will, muss bei den Müttern anfangen.
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Verlag
Format
Buch (Hardcover)
Genre
Politik und Gesellschaft
Seitenanzahl
336 Seiten
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-86995-171-3

Mutterseelenallein
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Dr. Sabine Diabaté ist Soziologin und leitet seit 2012 die Forschungsgruppe »Familie« am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) in Wiesbaden. Seit zwanzig Jahren forscht sie zu den Themen Partnerschaft und Familienleben. Sie ist Mutter von zwei leiblichen und zwei Stiefkindern und lebt mit ihrer Familie in Köln.

© Annika Graeff