Tödlicher Winter

Paul Schwartzmüller ermitteltEin Siebenbürgen-KrimiTeil 2 der Reihe "Paul Schwartzmüller ermittelt"

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(17 Bewertungen insgesamt)

Winter in Siebenbürgen. Ein eisiger Schneesturm hat das alte Heimatdorf des Journalisten Paul Schwartzmüller fest im Griff. Im Sommer hatte er dort nicht nur einen Mordfall aufgeklärt, sondern sich auch in die mysteriöse Maia verliebt - nun steht er, bibbernd vor Kälte und Aufregung, wieder vor ihrem Hoftor. Doch Maia hat in der Zwischenzeit einen anderen Mann geheiratet. Als der kurz darauf tot im Wald gefunden wird, gerät Paul sofort in Verdacht und landet in einer Zelle der trutzigen Kirchenburg. Von dort beobachtet er in den langen Winternächten höchst Seltsames: Im Wald kriechen Menschen durch den Schnee und scheinen etwas zu suchen ... Aber was? Und: Haben sie etwas mit dem Toten zu tun?

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Produktinformationen

Verlag

Eichborn

Format

Buch (Paperback)

Genre

Krimis

Seitenanzahl

304 Seiten

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0154-9

Pressestimmen

»Ein spannender siebenbürgischer Regionalkrimi, der dank Werrelmanns akribischer Recherche und Sorgfalt beste Unterhaltung mit Lokalkolorit bietet«
Siebenbürgische Zeitung

17 Meinungen zu diesem Titel

Rezensionen aus der Lesejury

4.5 Sterne
17.10.2024
Eis und Schnee, unerklärliche Todesfälle und eine brisante Spurensuche
Paul Schwartzmüller, Investigativ-Journalist in Köln, reist endlich zurück in seine alte Heimat in Siebenbürgen. Doch die Hoffnung, die Liebe seiner angebeteten Maia zu erlangen, zerschlägt sich schnell, denn sie ist bereits verheiratet! Doch Petre kommt unter mysteriösen Umständen ums Leben, und Pauls Spürsinn ist geweckt! Ein zauberhaftes Coverfoto lädt ein in das sagenumwobene Siebenbürgen, man spürt die Kälte und den Winter, uns so kann man sofort eintauchen in eine Welt aus Sagen und Geheimnissen. Von diesen wird auch Paul magisch angezogen, als er erfährt, dass seine große Liebe Maia verheiratet ist. Irgendetwas stimmt da nicht, und Paul macht sich unter Einsatz seines Lebens auf Spurensuche. Lioba Werrelmann kann ausgezeichnet schreiben. Sie versteht es, Mystik, Spannung und Gänsehaut zu erzeugen, punktet mit Abwechslung und Brisanz, und sorgt für Tempo und Überraschungen. Ihr Protagonist Paul ist ein Mann ohne Furcht, ein Ritter für seine Angebetete, aber auch reichlich risikofreudig bis hin zur Selbstaufgabe. Ganz hundertprozentig konnte mich der Plot am Ende nicht überzeugen, was aber der Lesefreude und teils gruseligen Unterhaltung keinen Abbruch getan hat. Ein fesselndes Buch, von dem ich mir auf jeden Fall eine Fortsetzung erhoffe!
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Koriander

5 Sterne
17.10.2024
Auf Winter in Rumänien muss man sich vorbereiten
Lioba Werrelmanns zweites Buch über den rumänisch-sächsischen Reporter Paul Schwartzmüller geht es einmal mehr drunter und drüber. Paul hat sich in seinem Sommerurlaub in Maia verliebt und will nun, im Winter in sein Heimatdorf zurückkehren, um Nägel mit Köpfen zu machen. Aber er hat weder mit dem kalten wilden Winter gerechnet, noch damit, dass seine Angebetete verheiratet ist. Und wieder weiss ausser Paul das ganze Dorf Bescheid, aber obwohl so viel getratscht wird, DAS sagt ihm keiner, nicht einmal sein ehemaliger Spielkamerad Sorin, bei dem er wohnt. Da ist aber noch etwas, tote Waldarbeiter und auch Maias Ehemann und sein "Freund" Toma kommen auf sehr unschöne Art und Weise ums Leben. Paul ist sofort der erste Verdächtige, er wird ins sogenannte " Ehegefängnis" gesperrt, weil viel zu viel Schnee gefallen ist und die Strassen nach Sibiu unpassierbar sind. Auch die eifrige Polizistin Hatmanu ist wieder am Werk, und bald ist Paul nicht mehr alleine im Gefängnis, sondern ausgerechnet Maia landet ebenso dort. Pusomori, das Mädchen aus dem Tigani-Dorf, die so unscheinbar ist, dass man sie gar nicht bemerkt, macht Paul auf einen Geheimgang aufmerksam. Da ist so viel in dem Roman verpackt, man muß ihn einfach lesen, um verstehen zu können, was in dieser einsamen Gegend Zusammenhalt heisst. Diese Dorfgemeinschaft funktioniert so klaglos, dass man gar nicht auf die Idee kommt, dass es sie gibt. Und das versteht der gute Paul viel, viel später erst... Ein sehr schönes winterliches Bild ziert das Cover und lädt zum Zugreifen und Lesen ein.
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omami

4 Sterne
17.10.2024
Pauls Rückkehr nach Siebenbürgen und ins Chaos
Ich habe bereits die erste Reise Pauls nach Siebenbürgen begleitet und schon damals hat mich die besondere Atmosphäre und der Zauber der Landschaft gefangen genommen. Auch dieses Mal ist Pauls Sichtweise auf die Ereignisse durch die eigenen Erwartungen und Kindheitserinnerungen verstellt und führt zu Missverständnissen, die für alle Beteiligten beinahe tödlich enden. Siebenbürgens Wetter zeigt sich von seiner gnadenlosen Seite, denn es herrscht Eiseskälte und ein Sturm schneidet Pauls Heimatdorf von der restlichen Zivilisation ab. Ich bin mir nicht sicher, ob ich Paul mag und bereits bei seiner Ankunft im Dorf ging er mir mit seinen naiven und unrealistischen Erwartungen auf die Nerven. Seine geliebte Maia ist verheiratet und auch hat sich sein Dorf verändert. Die Zeit ist nicht stehen geblieben und die Bewohner haben nicht auf ihn gewartet. Kurz darauf liegt Maias Mann tot im Wald. Da alle wissen, wie besessen Paul geradezu von Maia ist, wird er als möglicher Mörder verhaftet. Dann wird die Handlung für mich etwas wirr und vieles ergibt in meinen Augen keinen Sinn. Ich denke, es lag daran, dass ich eine ähnliche, nicht angepasste Sichtweise wie Paul hatte. Als es einen weiteren Toten gibt, ist Paul zwar entlastet, aber Maia verschwindet kurz darauf. Und Paul, der verliebte Trottel - ein anderer Ausdruck fällt mir hierzu nicht ein - macht sich allein auf in die Berge, um sie zu suchen. Zuvor hat eine alte Dorfbewohnerin Paul, die Augen geöffnet, um was es wirklich geht und warum das ganze Dorf schweigt. Es geht wie immer um Geld, Macht und den schönen Schein. Nachdem der Schleier gelüftet war, machten für mich viele Dinge, die ich vorher nicht verstanden hatte, Sinn. Ich war über das Ausmaß der verbrecherischen Aktivitäten und die Hybris des Täters, der fast schon Gott gleich agiert, entsetzt. Paul findet Maia tatsächlich und erfährt durch sie die letzten fehlenden Bruchstücke. Durch die Umstände gezwungen , muss Paul eine lebenswichtige Entscheidung treffen, die das ganze Dorf vor der Vernichtung rettet. Hier habe ich mit Paul gehadert, der auch nach einem zeitlichen Abstand, die Dinge auf sich beruhen lässt . Der Krimi endet versöhnlich und es scheint, als ob tatsächlich eine neue, bessere Zukunft für das Dorf anbricht. Und ich hatte wieder ein ungewöhnliches und dabei fesselndes Leseerlebnis.
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Leseigel

5 Sterne
17.10.2024
Rumänische Kälte
Paul ist zurück in Siebenbürgen in Rumänien. Die schöne und mysteriöse Maia will einfach nicht aus seinen Gedanken fliehen. Doch nun muss er erfahren, dass sie verheiratet ist. Das lässt ihn bei einer Zechrunde mit seinem besten Freund Sorin ein paar unbedachte Dinge sagen. Als Maias Ehemann tot aufgefunden wird, liegt bei der Polizei der Verdacht nahe, dass Paul etwas damit zu tun hat. Aufgrund der eisigen Kälte und des Schneechaos, ist es jedoch nicht möglich, mit Paul die Polizeiwache zu erreichen. So wird er kurzerhand in das Ehegefängnis der alten Burg gesperrt. Hier spielen sich in der Nacht ganz seltsame und mystische Dinge ab. Perfekt, um beim Leser Gänsehaut entstehen zu lassen. Dies ist der zweite Teil der Siebenbürgen-Krimireihe. Man kann ihn aber sehr gut lesen, ohne den ersten zu kennen. Die Stimmung in diesem Buch ist sehr winterlich, mit reichlich Schnee und Kälte. Aber auch mit einer echt spannenden Krimigeschichte mit dem etwas trotteligen Paul Schwartzmüller in einem etwas unheimlichen rumänischen Dorfsetting. Neben der rumänischen Mentalität gibt es auch so einiges über Sagen und Mythen zu erfahren. Und ich muss sagen, dass hat mich doch sehr neugierig auf dieses Land gemacht. Ich hoffe sehr, dass hier noch weitere Teile folgen werden. Dieser Krimi ist genau richtig für kalte Wintertage und zum Einkuscheln auf dem Sofa.
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honigbuch

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Lioba Werrelmann

Autorin

Lioba Werrelmann, Jahrgang 1970, stammt aus dem Rheinland, hat Politische Wissenschaften studiert, volontierte und ist seit 1989 für verschiedene Tageszeitungen, Radio- und TV-Anstalten (WDR/ARD) als Redakteurin und Kommentatorin tätig, vor allem in Köln und Berlin. Für ihren ersten Kriminalroman HINTERHAUS gewann sie 2020 den renommierten Friedrich-Glauser-Preis für das beste Debüt.

Portrait: Lioba Werrelmann

© ansgarphotography.com

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Produktbild: Tödlicher Winter (9783847901549 )

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