Sternwanderer

Übersetzt von

Christine Strüh

Roman

4.25 Sterne

(6 Bewertungen insgesamt)

Das kleine Dörfchen Wall hat eine ganz besondere Attraktion: eine unscheinbare Mauer, die durch das Land verläuft und in der sich eine Pforte in die Welt der Feen befindet. Durch diese Pforte tritt der junge Tristran, um seiner Angebeteten Victoria einen vom Himmel gefallenen Stern zu bringen. Doch bald schon muss er feststellen, dass er ist nicht der Einzige ist, der es auf diesen Stern abgesehen hat.

14,00 €

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Produktinformationen

Verlag

Eichborn

Format

Buch (Paperback)

Genre

Fantasy Bücher

Seitenanzahl

240 Seiten

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0103-7

Pressestimmen

In diesem viktorianischen Märchen brilliert Gaiman mit einer Ideenvielfalt, die ihresgleichen sucht, wobei die Spannung nicht zu kurz kommt. Erfreulich, dass der Klassiker jetzt im Rahmen des Gaiman-Schwerpunkts bei Eichborn eine verdiente Neuauflage erlebt.
Geek!-Magazin, September 2022
»Sternwanderer« ist eine durch und durch märchenhafte Erzählung. Neil Gaiman schuf hier einen modernen Klassiker.
Daniel Bauerfeld, Nautilus Fantasymagazin
Ein wahres Feuerwerk an Ideen.
Fantasia Magazin für Phantastik, Juni 2022
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6 Meinungen zu diesem Titel

Rezensionen aus der Lesejury

4 Sterne
28.06.2024
Ein schön geschriebener Fantasyroman mit tollen Wendungen
Inhalt: Wall ist ein kleines englisches Dorf, das östlich von einer Steinmauer begrenzt wird. Diese wird ständig bewacht. Denn: Jenseits der Mauer befindet sich das Feenreich, in das man sich besser nicht verirren sollte. Tristran, ein junger Mann aus Wall, passiert dennoch die Grenze. Sein Ziel: Er will einen gefallenen Stern ausfindig machen, um ihn seiner Angebeteten Victoria zu schenken. Allerdings ist Tristran nicht der Einzige Sternwanderer… Persönliche Meinung: „Sternwanderer“ ist ein Fantasyroman von Neil Gaiman. Erzählt wird der Roman von einem auktorialen Erzähler, der die Leserschaft durch die Handlung führt und häufiger das Geschehen kommentiert. Dabei wird eine bildhafte, archaisierende und schnörkelige Sprache genutzt, die derjenigen von Märchen ähnelt (Der altertümliche Duktus wird allerdings vereinzelt durch moderne/derbe Wörter durchbrochen. Inwiefern dies auch im englischsprachigen Original so ist, kann ich nicht beurteilen. So oder so: Die Derbheit stößt etwas auf, tut dem ansonsten schönen Duktus aber insgesamt keinen großen Abbruch.) Die Handlung setzt sich aus mehreren Erzählsträngen zusammen. Nachdem kurz Tristrans Herkunft erzählt wird, rückt im Hauptteil der Auszug Tristrans aus Wall und die Suche nach dem gefallenen Stern in den Fokus. Hier teilt sich die Handlung in drei Stränge auf. Denn neben Tristran suchen noch weitere Personen aus ganz anderen Motiven nach dem Stern – wer das ist, wird hier nicht verraten. Schön gemacht ist, dass sich diese Handlungsstränge immer wieder überschneiden: Punktuell treffen die Protagonisten aufeinander; auch Figuren, die in einem Handlungsstrang eine Rolle gespielt haben, treten in einem weiteren erneut auf. Innerhalb der Handlung kommt es dadurch auch zu einigen schönen Wendungen, die behutsam vorbereitet werden. Auf seiner Suche besteht Tristran allerlei Abenteuer, bei deren Bewältigung ihm unterschiedliche phantastische Wesen und magische Dinge helfen (auch hier finden sich wieder Anspielungen auf Märchen). Neben Fantasy und Abenteuer spielt auch Liebe eine große Rolle in „Sternwanderer“ (inwiefern genau, möchte ich hier nicht spoilern 🙃). Das Ende des Romans ist sehr stimmig und rund. Insgesamt ist „Sternwanderer“ ein kurzweiliger, märchenhaft geschriebener Fantasyroman mit einigen schönen Wendungen und einer ausgesprochen rund komponierten Handlung.
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stefan182

3 Sterne
28.06.2024
Fantasievolle Feenwelt, aber ohne Feen
Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen. "Sternwanderer" von Neil Gaiman hat mich schnell neugierig gemacht. Zum einen hat mich der schöne Titel und das magische Cover angesprochen. Ich habe es zuvor noch nie gesehen und wollte unbedingt endlich auch mal ein Buch des Autors lesen, da mir immer wieder gesagt wurde, dass er sehr poetisch schreibt. Das Cover wurde anscheinend neu aufgelegt, denn auf meinem ist die Sternenfrau abgebildet, welche im Buch eine wichtige Rolle spielt. Es gefällt mir sehr gut. Dass der Schreibstil des Autors poetisch ist, konnte ich anhand von diesem Buch nicht feststellen. Nicht vergessen möchte ich, dass das Buch vor mehr als zwanzig Jahren geschrieben wurde, aber selbst J.K. Rowling hatte nicht so einen stark geschwollenen Erzählstil... Der Autor konnte mich daher nicht von seinem Schreibstil überzeugen. Er verwendet oft Schimpfworte und Worte, die man vielleicht vor hundert Jahren genutzt hat. Gleichzeitig nutze er aber auch englische Worte, die in Klammern auf Deutsch erklärt wurden. Dies hat mich im Lesefluss enorm gestört. Die Charaktere waren soweit okay. Protagonist Tristran hat definitiv eine Charakterentwicklung gehabt. Das hat mich überzeugt. Meiner Meinung nach ist es dem Autor jedoch nicht hundertprozentig gelungen, eine Nähe zwischen Tristran und dem Leser herzustellen. Ich finde, dass das Hauptproblem oft die Sichtwechsel waren. Diese hätte ich persönlich nicht gebraucht und hätte lieber nur aus der Sicht von Tristran gelesen. Generell habe ich nicht so richtig verstanden, warum dem Lord und der Hexe so viel Raum im Buch gegeben wurde. Die Entwicklung der Liebesgeschichte konnte mich bei diesem Buch am meisten mitreißen. Sie hat mich überrascht. Sie hatte ein einfühlsames Ende, was ich mochte. Hierbei finde ich persönlich, dass Neil Gaiman dem Leser ein offenes Ende hätte bieten können. Bzw. hätte ich nicht unbedingt so viele Informationen über alles und jeden am Ende der Geschichte lesen müssen. Die Handlung hat mich enttäuscht. Ein roter Faden war für mich schnell erkennbar und Plottwists gab es nur wenige. Schade finde ich, dass viele Tiere misshandelt wurden und schockiert hat mich vor allem die Brutalität im Buch. Tatsächlich dachte ich, dass das Buch ein Kinder- und Jugendbuch ist, da ich es in einer solchen Abteilung gefunden habe. Merkwürdig finde ich auch, dass Tristran die Feenwelt betritt und (abgesehen von seiner Mutter) keiner einzigen Fee begegnet! Das Buch ist gefüllt mit jeglichen Fantasywesen, aber die Feen wurden eindeutig zu kurz erwähnt. Trotz der wenigen Seiten wird jedem Leser ein fantasievolles Abenteuer geboten mit einer sanften Liebesgeschichte. Der Anfang war etwas wirr, der Mittelteil ganz spannend und das Ende sehr schön. Zwischenendurch hat mir hier und da die Magie gefehlt, welche hauptsächlich durch die vulgäre Sprache und die Brutalität im Buch verschwunden ist..
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yourheartbooks

4 Sterne
28.06.2024
Schönes Märchen
Muss gestehen, dies war das erste Buch, das ich von Neil Gaiman gelesen habe (2 weitere liegen noch auf der SuB). Den Film kannte ich schon, aber das Buch hat mich auch verzaubert. Kurzweilig, märchenhaft und voller Magie. Die Charaktere haben mir gut gefallen, auch wenn sie nicht sehr tief beschrieben werden (das ist der Kürze der Geschichte geschuldet). Die Welt ist interessant und das Abenteuer von Tristan und Yvaine gibt einen kleinen Einblick in die Feenwelt. Ein kleiner, schneller Märchenhappen für Zwischendurch.
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FraeuleinSpinnweb

5 Sterne
28.06.2024
Ein wahrhaftiges Märchen, gemacht, um unserer Zeit für eine Weile zu entfliehen
In „Sternwanderer“ ist es eine Mauer, die die „normale“ Welt von der Welt der Feen trennt. Eine Mauer ist in Märchen und Fantasyromanen nicht ungewöhnlich, um zwei Welten voneinander zu trennen und auch in der realen Welt werden Mauern gern genutzt, um Völker voneinander zu trennen. Neil Gaiman lässt seine Geschichte ganz langsam beginnen und erzählt etwas über das Dorf und was so auf dem alle neun Jahre stattfindenden Jahrmarkt passieren kann. Auch das Abenteuer Tristans beginnt ruhig und beschaulich, nimmt aber dann doch recht schnell an Fahrt auf. Plötzlich erkennt man als Leser*in die fein gesponnenen Handlungssträngen und wie sie sich miteinander verweben, sich teilen und wieder zueinander finden. Schrulligen und merkwürdigen Wesen begegnet Tristan auf seinem Weg, nicht alle sind ihm wohlgesonnen und nicht alle sind, was sie auf den ersten Blick zu sein scheinen. Und wie es in Märchen so üblich ist, lässt auch Neil Gaiman seine Figuren in „Sternwanderer“ auch manchmal in Rätseln sprechen. Die Sprache ist sowieso so ein Ding in diesem Buch, wie auch in anderen Büchern Gaimans. Irgendwie vergisst man beim Lesen, dass das Buch nicht in einer längst vergangenen Zeit spielt. Es kommt einem nur so vor. Aber auch das gehört zu dem Besonderen dieser Geschichte oder besser dieses Märchens. Und ob Tristan Victoria den Stern schenken kann und alle friedlich und zufrieden miteinander zusammenleben, verrate ich euch jetzt nicht. Lest einfach diese wunderschöne Geschichte, die Neil Gaiman mit „Sternwanderer“ geschrieben hat. Verfilmt wurde das Buch auch, falls ihr nach dem Lesen noch den Film sehen möchtet und einfach nicht genug davon bekommt.
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dasbuchzuhause

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Neil Gaiman

Autor

Neil Gaiman hat über Dutzende Werke geschrieben, darunter Romane, Drehbücher und Comics. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet; unter anderem mit dem Hugo-, dem Nebula- und dem Bram-Stoker-Preis. Sein Roman DER OZEAN AM ENDE DER STRASSE gewann 2013 den Britischen Buchpreis. Viele seiner Arbeiten wurden adaptiert: STERNWANDERER und CORALINE als Kinofilme, AMERICAN GODS, THE SANDMAN und GOOD OMENS als Serien, DER OZEAN AM ENDE DER STRASSE als aufwändige Theaterproduktion am Londoner West End.

Portrait: Neil Gaiman

© Kimberley Butler

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