
Unsere Bücher sollen den Blick für Stimmen aus aller Welt öffnen: Wir verlegen Romane, die literarisch herausfordern und berühren, und erzählende Sachbücher, die neue Perspektiven ermöglichen.
Die gleichnamige Pfaueninsel im oberen Havellauf bei Berlin war einst Sehnsuchtsort der preußischen Kurfürsten und Königinnen und wurde später Zuflucht derer, die der Hektik der Großstadt entfliehen wollten: ein verwunschener Ort, an dem bis heute Pfauen über die Wiesen spazieren und man fernab des Alltags träumen kann.
Pfaueninsel - ein Ort für Literatur mitten in Berlin.
Constanze Neumann
Verlagsleiterin Pfaueninsel

© Mathias Bothor
Das neue Buch des »großen Geschichtenerzählers« (SZ)
In der Zeit des Barock träumte Johannes Kunckel davon, Gold herzustellen. Der preußische Kurfürst schenkt ihm deshalb als Ort für seine Experimente die Pfaueninsel, idyllisch und abgeschieden gelegen vor den Toren Berlin. Und Kunckel gelingt es, Geschichte zu schreiben - aber anders als erwartet.
»Denn du scheinst und bist der Weg, der Weg ins Paradies«
1920 begegnet die Malerin Baladine Klossowska dem Dichter Rainer Maira Rilke wieder. Sie, die geschiedene Mutter zweier halbwüchsiger Söhne – einer ist der Maler Balthus -, verliebt sich leidenschaftlich in ihn. Sie schreiben sich sehnsuchtsvolle Briefe, immer auf der Suche nach dem richtigen Maß von Nähe und Distanz - bis zu seinem Tod im Dezember 1926, vor hundert Jahren.
Wie weit würdest du gehen, um deine Tochter zu schützen?
Caroline Bernards Roman führt zurück in das Jahr 1935, in eine Gegend, die der rauen Nordsee abgetrotzt wurde. Die Autorin erzählt von Schuld und Verantwortung, von Müttern und Töchtern und von einer Landschaft, die drei Generationen von Frauen prägt. Und ihnen den Mut gibt, ihren eigenen Weg zu finden.
Ein eindrucksvolles Debüt über Mütter und Töchter
»Geradezu zauberhaft erzählt dieses Buch von den kleinen Grausamkeiten, die Mütter und Töchter einander antun können: im heutigen Köln, am Bonner Rheinufer, am Bosporus, in der Voreifel. Jennifer Segebrecht zeigt uns die Doppelmoral einer zum Glück verschwundenen Bundesrepublik und ein Istanbul, das es nicht mehr gibt. Und hat wie nebenbei einen großartigen neuen Heimatroman geschrieben.«
DAVID WAGNER
Die Wiederentdeckung aus Italien - erstmals auf Deutsch
Ortigia, Sizilien, Ende der fünfzigere Jahre: Auf der kleinen Insel vor Syrakus wächst die junge Diletta in einer Familie auf, die noch immer den Anschein alter Größe wahrt. Doch hinter der bröckelnden Fassade herrschen Heuchelei und starre gesellschaftliche Regeln. Wird diese Kulisse noch lange Bestand haben? Der 1976 erschienene Roman führt uns tief in die Abgründe einer Gesellschaft im Umbruch.
»Wenn ihr dieses Buch lest, denkt daran, dass wir unsere Stimme auch für euch erheben – wir kämpfen für die Rechte aller Menschen.«
Das Leben der Frauen im Iran: Dieses Buch einer Aktivistin aus Teheran ist ein mutiges Zeugnis, das einen tiefen Einblick in die Unterdrückungsmechanismen des Mullah-Regimes gibt - aber auch zeigt, wie sich immer wieder Widerstand dagegen formiert.
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