Die Dreitagemordgesellschaft

Übersetzt von

Angela Koonen

Agatha Christies Haushälterin ermitteltKriminalromanTeil 1 der Reihe "Phyllida-Bright-Serie"

4.51786 Sterne

(56 Bewertungen insgesamt)

Acht Gäste und ein Mord im Haus der Queen of Crime

Eine Schar Festtagsgäste hat sich für drei Tage in Mallowan Hall eingefunden. Das versteckt in den Hügeln von Devonshire liegende Anwesen gehört der berühmten Schriftstellerin Agatha Christie. Doch den Haushalt führt die energische Phyllida Bright, und sie ist es auch, die am ersten Morgen der Festlichkeiten in der Bibliothek einen fremden Toten findet. Sie weiß, dass Aufsehen unbedingt zu vermeiden ist und die örtliche Polizei zur Umständlichkeit neigt. Während im Garten ein Heer von Fotografen lauert, beschließt Phyllida, in die Fußstapfen ihres hochverehrten Hercule Poirot zu treten - mit ungeahnten Folgen...

»Ein grandioser Serienstart - die Leser werden mehr von der cleveren Phyllida sehen wollen« PUBLISHERS WEEKLY

»Alles, was Sie sich von einem englischen Landhauskrimi wünschen könnten - ist dieser Roman!« Island Bookstore

»Großartige überraschende Wendungen, schillernde Verdächtige und liebenswert skurrile Nebenfiguren« Broad Bay Café

»Mit Eleganz und Witz erzählt und so unterhaltsam, dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte.« Schuler Books



16,00 €

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Produktinformationen

Verlag

Lübbe

Format

Buch (Hardcover)

Genre

Krimis

Seitenanzahl

368 Seiten

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7857-2819-2

Pressestimmen

Ein klassisch konstruierter Krimi mit vielen Verdächtigen auf engstem Raum. Colleen Cambridge schreibt gewollt altmodisch und dezent humorvoll. Ihre Geschichte ist charmant und an keiner Stelle sinnlos gewalttätig oder gar blutrünstig.
Katja Eßbach, NDR Kultur, 09.01.2023
Ein altmodischer Roman im besten Sinne und ganz in der englischen Krimitradition. Man muss kein Fan von Agatha Christie sein, um das Buch zu mögen.
Frankfurter Neue Presse, 09.02.2023
Mit dem nostalgischen Krimi "Die Dreitagemordgesellschaft" ist Colleen Cambridge eine kurzweilige Hommage an die goldene Zeit des Kriminalromans und seiner ungekrönten Königin Agatha Christie gelungen.
Münchner Merkur, 08.02.2023

56 Meinungen zu diesem Titel

Rezensionen aus der Lesejury

5 Sterne
28.06.2024
Ein gut geführter Haushalt braucht Effizienz und Struktur - und die ein oder andere Leiche...
Pragmatismus, Effizienz und Struktur – das ist wohl die Zauberformel, um einen herrschaftlichen Haushalt wie den der berühmten Schriftstellerin Agatha Christie zu führen. Diese drei Eigenschaften bündeln sich in der energischen Phyllida Bright, die den Haushalt in Mallowan Hall zu führen weiß wie keine andere. Eher hinderlich ist hierbei allerdings eine Leiche unter den Festtagsgästen, die sich für drei Tage in dem Anwesen eingefunden haben – und eben jene Leiche entdeckt Phyllida bereits am ersten Morgen der Feierlichkeiten. Während die örtliche Polizei zu umständlichen und langatmigen Methoden neigt, beschließt Phyllida die Ermittlungen besser selbst in die Hand zu nehmen. Mit überraschender Kreativität, einer nicht zu verachtenden Portion Neugier und einem ordentlichen Quäntchen Esprit begibt sich die Haushälterin ohne Umwege auf die gleichermaßen gefährliche wie unterhaltsame Suche nach dem Mörder, die so manche Überraschungen bereithält und gesellschaftliche Konventionen infrage stellt. All das mit nur einem Ziel: Die Abläufe in Mallowan Hall sollen möglichst bald wieder ihren reibungslosen und effizienten Gang gehen... Mit viel Scharfsinn, Eloquenz und Liebe zum Detail schafft Colleen Cambridge ein gelungenes Fundament für ihren Kriminalroman, der von überraschenden Wendungen und Komplexität gleichermaßen lebt wie von den facettenreichen und liebenswerten Figuren - allen voran Phyllida Bright. In ihr als Hauptprotagonistin bündeln sich sympathische Marotten und Eigenheiten sowie auch Scharfsinn und Tiefgang, was sie zu einer authentischen Hauptprotagonistin macht, mit der man sich mit Freude identifiziert. Oft verblassen neben einer solch charaktervollen Hauptfigur die weiteren ProtagonistInnen, wohingegen es Colleen Cambridge gelingt, ihre Aufmerksamkeit gerecht und kreativ auf sämtliche Figuren zu verteilen, sodass diese allesamt detailreich und überzeugend gezeichnet sind. Dies trifft sich mit einem flüssigen, kurzweiligen und humorvollen Schreibstil, der sich völlig natürlich und authentisch aus der Beschaffenheit der „very british“ anmutenden DarstellerInnen ergibt und auch nicht in Ansätzen gezwungen oder allzu gewollt wirkt. Einzig die hin und wieder eingestreuten Perspektivenwechsel, bei denen ausnahmsweise nicht aus Phyllidas Sicht erzählt wird, wirken im ersten Moment irritierend. Mit etwas Abstand betrachtet sind eben diese aber notwendig, um auch alle nötigen Details und Hinweise zu liefern, um den Mordfall aufzuklären und um die Leserschaft umso mehr zum Miträtseln einzuladen. Die Handlung an sich ist dabei überraschend komplex und motiviert dadurch unweigerlich zum Theorienbilden und Ermitteln. Befriedigend ist dabei vor allem auch, dass die Lösung des Mordfalls nicht so trivial ist – weder sind es die vielfach zitierte Habgier noch die überstrapazierte Eifersucht, die das Mordmotiv ausmachen. Gekonnt werden in Form quietschender Schuhe, vermeintlich logischer Schlussfolgerungen und gängiger Klischees falsche Fährten gelegt, die sich erst im letzten Abschnitt des Buches aufklären und den/die LeserIn mit einem überraschenden und gleichermaßen logischen Ende von Mallowan Hall „abreisen lassen“. Bemerkenswert ist außerdem, dass Colleen Cambridge souverän mit gängigen Klischees spielt. Ein prägnantes Beispiel hierfür ist zum einen, dass Phyllida gleich zu Beginn vermutet, dass der Mörder nur ein Mann sein kann, da nur ein solcher die notwendige Körperkraft hat, um einen Menschen derart roh und direkt zu töten. Zum anderen bringt die Autorin auch das Thema Homosexualität ein, was in dem historischen und gesellschaftlichen Kontext, in welchen die Handlung eingebettet ist, so zwar nicht erwartet wird, sich aber ganz natürlich in die Handlung einfügt. Die Leserschaft wird so dazu eingeladen, die üblichen geistigen Schubladen zu hinterfragen. Nicht zuletzt ist Phyllida das Paradebeispiel für eine starke, souveräne, kluge und wehrhafte Frau, wodurch nicht nur ein höchst aktuelles gesamtgesellschaftliches Thema aufgegriffen wird, sondern wodurch auch auf kluge Art und Weise eine derart gestrickte weibliche Leserschaft angesprochen wird. Insgesamt ist „Die Dreitagemordgesellschaft“ ein Buch, das bis zur letzten Seite spannend und unterhaltsam ist und das zudem auch noch ein überraschendes Ende bereithält – so soll Lesen sein und selten habe ich so sehr auf eine Fortsetzung gehofft!
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AgathaMagChristie

5 Sterne
28.06.2024
Agatha Christie lässt grüßen.
Agatha Christie lässt grüßen. Colleen Cambridge hat ihren Krimi , Die Drei Tagemordgesellschafft, ins Haus von Aghatha Christie und ihrem Mann Max Mallowan nach Mallowan Hall verlegt. Ihre sehr spezielle Haushälterin Phyllida Bright ermittelt und unterstützt die nach ihrer Meinung unfähige Polizei. Die ist zudem eine glühende Verehrerin von Hercule Poirot. Ein wunderbar unterhaltsamer Krimi ganz im Stil von Agathe Christie, ein absolutes Muss für alle Fans! Colleen Cambridge schreibt ganz im Stil der Queen of Crime, in ihrem Krimi finden sich zahlreiche Anspielungen auf Romane von Agatha Christie. Die Dreitagemordgesellschaft ist ein klassischer Whodunit, very british. Der Erzählstil ist sehr flüssig und verleitet dazu beim Lesen die Zeit zu vergessen. Man möchte gar nicht aufhören zu lesen, da es nicht nur zwei Morde zu klären gibt sondern auch mindestens zwei Geheimnisse. Die Hauptprotagonisten sind sehr detailreich beschrieben, und überaus sympathisch. Selbst die Nebenfiguren sind sehr authentisch. In Mallowan Hall fehlt es nicht am überkorrekten Butler, der an Steifigkeit gar nicht zu überbieten ist, aber sich im entscheidenden Moment für die Menschlichkeit und Nachsicht entscheidet. Sogar die Hausmädchen bekommen durch Colleen Cambridges Schreibstil Substanz und lassen sich daher gut voneinander unterscheiden. Der Krimi ist durchweg spannend und vermittelt zudem das typisch britische Lebensgefühl der großen Landsitze. Man fühlt sich verleitet mit einem Whiskey oder Tee im Ohrensessel Platz zu nehmen und den Geschehen zuzuschauen. Die Autorin streut ihre Hinweise, führt Leser:Innen in die Irre und lässt sie immer wieder neue Theorien aufstellen, die dann auf Grund neuer Informationen verworfen werden. Am Ende des Krimis gibt es eine Aufklärung à la Hercule Poirot. Die Morde werden aufgeklärt, aber nicht das Geheimnis um Phyllida Bright. Dieses Buch ist das erste einer Reihe. Für mich ein sehr gelungener Krimi und von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung, gerne mehr von Phyllida Bright
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BSchmidt

5 Sterne
28.06.2024
Eine Haushälterin auf den Spuren von Hercules Poirot
Phyllida Bright ist als Haushälterin in Mallowan Hall angestellt, dem Anwesen der Schriftstellerin Agatha Christie und ihres Mannes Max Mallowan. Sie hat einiges an sich, was von ihrer Umwellt – und besonders Männern – nicht geschätzt wird: feuerrote Haare, ein loses Mundwerk und zu allem Überfluss ist sie auch noch unverheiratet. Als während einer dreitägigen Festgesellschaft auf Mallowan Hall in der Bibliothek ein Toter gefunden wird, ist Phyllida sofort klar, dass sie in die Fußstapfen ihres großen Vorbildes Hercules Poirot treten und den Fall lösen muss. „Die Dreitagemordgesellschaft“ ist der erste Band der Reihe rund um die selbstbewusste Haushälterin aus der Feder der Autorin Colleen Cambridge, die dieses Pseudonym für ihren Ausflug in das Krimi-Genre gewählt. Sie schreibt darüber hinaus auch Paranormal-, Romance- und Young Adult-Reihen und verwendet dabei hauptsächlich den Namen Colleen Gleason. „Die Dreitagemordgesellschaft“ wird in der dritten Person und der Vergangenheitsform erzählt. Die meiste Zeit bleiben wir bei der Protagonistin, springen aber auch zu anderen Personen, wenn Ereignisse dargestellt werden sollen, an denen Phyllida nicht teilgenommen hat. Die Handlung des Romans ist auf der einen Seite ein klassischer Krimi mit einer Amateur-Ermittlerin. Phyllida verfolgt Spuren, befragt Zeugen und mischt sich – sehr zum Leidwesen des ermittelnden Inspektors Cork – auch sonst ständig ins Geschehen ein. Dabei war mir sehr sympathisch, dass sie dabei auch Fehler macht und eben nicht sofort die richtige Lösung erkennt. Auch für mich war die Auflösung des Fall bis zuletzt unklar und bescherte so einige Überraschungsmomente. Neben der soliden Kriminalhandlung besticht „Die Dreitagemordgesellschaft“ aber vor allem durch seine Figuren. Phyllida an sich ist schon eine Naturgewalt, besonders amüsant sind ihre Interaktionen mit dem spießigen Butler Mr. Dobble und dem griesgrämigen Chauffeur Bradford – herrlich! Für Fans der „Queen of Crime“ kommt dann noch die freundschaftliche Beziehung Phyllidas zur Hausherrin und Anspielungen auf deren Leben und Werke hinzu. Ein tolles Leseerlebnis!
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Naraya

4 Sterne
28.06.2024
Agatha Christie
Ich mag ja die Krimis von Agatha Christie - egal ob nun Hercule Poirot oder Jane Marple. Hier wird nun das Leben der Krimiautorin beleuchtet - natürlich reine Phantasie - aber trotzdem nett gemacht. Die Haushälterin der Autorin ermitteln in zwei Morden auf dem Anwesen und stellt den Inspector dabei weit in den Schatten. Immerhin hat sie Insiderwissen und zieht auch die richtigen Schlüsse. Schöner Krimi mit englischem Flair und gut beschriebenen Protagonisten. Am Ende wird alles einmal auf den Tisch geworfen und erklärt, sodaß man nochmal eine gute Zusammenfassung der Vorgänge und Handlungen bekommt. Freue mich schon auf den nächsten Band.
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mellchen33

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