Eva Almstädt, in Hamburg geboren und aufgewachsen, hat schon als Kind und Jugendliche mit Begeisterung geschrieben. Nach der Schule absolvierte sie eine Ausbildung in den Fernsehproduktionsanstalten der Studio Hamburg GmbH und studierte Innenarchitektur in Hannover. Sie arbeitete danach im Bereich Wohnraumplanung, doch der Wunsch zu schreiben ließ sie nicht los. Anfang der 2000er Jahre zog sie mit ihrer Familie auf einen Bauernhof in Schleswig-Holstein. Dort entstand der Kriminalroman KALTER GRUND, der 2004 als Debüt bei Bastei Lübbe erschien. Der Krimi um die Lübecker Kriminalkommissarin Pia Korittki wurde zum Auftakt einer Reihe, deren Titel regelmäßig auf den Bestsellerlisten zu finden sind. Seit 2022 schreibt Eva Almstädt eine weitere Krimireihe mit Schauplatz Nordsee. Ermittler sind die Anwältin Fentje Jacobsen und der Journalist Niklas John. Obwohl die Autorin inzwischen wieder in Hamburg lebt, hält sie sich beim Schreiben an das Motto »Hauptsache Meer«.

© Inga Sommer
Als Eva Almstädt vor über zwanzig Jahren ihre Lübecker Kommissarin Pia Korittki zum ersten Mal ermitteln ließ, war nicht abzusehen, dass daraus eine der erfolgreichsten deutschen Krimireihen entstehen würde. Mit „Ostseehölle“ erscheint nun der 21. Band – und mit ihm eine Figur, die gewachsen ist, gezweifelt hat, Mutter wurde, Verantwortung trägt und Leserinnen und Leser seit Jahren begleitet. Was bedeutet es, eine literarische Figur so lange an der eigenen Seite zu wissen? Wie verändert sich das Schreiben über Jahrzehnte hinweg? Und ist eine zweite Reihe an der Nordsee kreativer Aufbruch, Erweiterung – oder auch ein Stück Freiheit? Darüber spricht Eva Almstädt im Interview.
