Die Dorfschullehrerin

Was das Schicksal willRomanTeil 2 der Reihe "Die Dorfschullehrerin"

4.21429 Sterne

(7 Bewertungen insgesamt)

1964: Als Helene das Angebot erhält, an die Schule in Kirchdorf zurückzukehren, geht sie nur zögernd darauf ein, denn sie befürchtet, dass ihre Gefühle für den Landarzt Tobias ihr Leben erneut durcheinanderwirbeln könnten. Doch nicht nur diesem Problem muss sie sich stellen. An der Schule warten ungeahnte Herausforderungen auf Helene, die ihren ganzen Einsatz erfordern. Ihre zwölfjährige Tochter Marie zeigt sich zunehmend dickköpfig, und ihre Freundin Isabella hat eine Beziehung zu einem schwarzen GI, den die Dorfbewohner mit Argwohn betrachten. Die nahe Zonengrenze sorgt für zusätzlichen Zündstoff in dem kleinen Ort. Und dann wird Helene völlig unerwartet von den Schrecken aus ihrer Vergangenheit eingeholt. Plötzlich scheint alles auf dem Spiel zu stehen, was sie liebt ...

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Produktinformationen

Verlag

Lübbe

Format

eBook (epub)

Genre

Saga

Seitenanzahl

397 Seiten

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7517-1043-5

7 Meinungen zu diesem Titel

Rezensionen aus der Lesejury

3 Sterne
28.06.2024
Rückkehr
Die Dorflehrerin kehrt zurück. Im doppelten Sinn des Wortes. Sie geht als Rektorin zurück nach Kirchdorf und für uns Leser ist es der zweite Band. Tobias wartet bereits auf sie und ihr Vater und seine Frau leben mittlerweile auch in diesem Ort. Ansonsten ist alles beim Alten. Der Dorfklatsch blüht. Die Arbeit auf den Höfen ist hart. Es gibt immer wieder Hick Hack zwischen den einzelnen Gruppen. Die Kollegen sind teils neu und teils bekannt aus dem vorherigen Buch. Die Problem so dicht an der innerdeutschen Grenze haben auch noch Bestand. Eines der großen neuen Themen ist die Schulreform in den sechziger Jahren, die natürlich wie alles Neue erstmal misstrauisch beäugt wird. Mich hat an diesem Band gestört das es eine Aufzählung beziehungsweise ein Abstreichen der Themen war. Genug Liebe und Stress in den Beziehungen, abgehakt. Berufliche Probleme bei verschiedenen Personen, erledigt. Genug Bezug zum ersten Band, passt. Zeitbezogene Themen wie unverheiratete Mütter, schwarze GIs sind auch genug untergebracht. Dieses Buch war schwächer wie der erste Band. Ich war neugierig ob Helene sich weiter entwickelt und ob ihre Beziehung zu Tobias Bestand hatte. Diese Fragen wurden beantwortet aber ohne viel Spannung und mit einem leichten negativen Touch. Sie ist auf einmal extrem ehrgeizig und ihre Tochter für die sie im ersten Band alles tat, läuft jetzt nebenher. Tobias war eine Säule im Sturm, fest verankert, immer eine Stütze. Jetzt erscheint er als derjenige der Unterstützung haben muss, weil alles nicht nach seinem Konzept geht. Für mich war das Buch überflüssig, der erste Band hätte gereicht.
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wiechmann8052

5 Sterne
28.06.2024
Helene kehrt zurück nach Kirchdorf
Das Cover zeigt eine Frau von der Seite im roten Kleid, die ein junges Mädchen im Matrosenkleid an den Händen hält. Ansonsten ist das Cover ganz ähnlich gestaltet, wie schon beim ersten Buch der Reihe. Die Farbwahl gibt dem Buch einen nostalgischen touch, was gut zur Zeit des Romans passt. Neben dem Titel sind drei fliegende Störche zu sehen, die eine schöne Ergänzung zum Gesamtbild sind. Die Dorfschullehrerin – Was das Schicksal will von Eva Völler ist der zweite Band der Reihe. Das erste Buch: Die Dorfschullehrerin – Was die Hoffnung verspricht habe ich Anfang des Jahres gelesen und rezensiert. Das Buch startet mit einem Alptraum von Helene und so gibt es eine gute Einleitung für all jene Leser, die den ersten Band nicht kennen. In wenigen Sätzen werden hier die Ereignisse aus dem ersten Buch genannt, so dass ich als Leser alle Informationen habe, um der vorliegenden Geschichte folgen zu können. Für das Lesevergnügen empfehle ich allerdings die Bücher nacheinander zu lesen. Man kann sich einfach viel mehr mit Helene freuen, wenn man das erste Buch auch gelesen hat. Die Geschichte ist inzwischen im Jahre 1964 angekommen und Helene reist zusammen mit ihrer Tochter Marie zurück nach Kirchdorf, dem Schauplatz des ersten Buches. Der Ort ist fiktiv, befindet sich aber irgendwo in der Rhön an der innerdeutschen Grenze. Viele Figuren aus dem Dorfleben sind mir schon bekannt und so habe ich mich sowohl auf den Landarzt, als auch auf die Hebamme gefreut. Beide gehören mehr oder weniger zum engen Freundeskreis der Lehrerin Helene. Ich habe das Buch in zwei Tagen verschlungen und konnte nicht aufhören. Die Spannung hält bis zum Schluss sowohl bei der Protagonistin Helene, als auch bei ihrer besten Freundin Isabella, der Hebamme. Das Buch ist in vier Teile gegliedert. Besonders der letzte Teil hat mich zu Tränen gerührt. Da solltest du auf jeden Fall eine Packung Taschentücher parat haben. Die Geschichte ist ein tragisch schöner Rückblick in längst vergangene Tage. Wobei anzumerken ist, dass die Handlung fiktiv ist. Allerdings kann ich mir sehr gut vorstellen, dass es genau so passiert sein könnte. Das Buch endet mit einem Epilog, bei dem man direkt das dritte Buch lesen möchte. Es werden dort so viele Fragen angeregt, deren Lösung ich gerne sofort wüsste. Wie geht es in Kirchdorf weiter? Was wird aus Isabella? Schafft Agnes sich ihre Träume zu erfüllen? Und ganz wichtig: Wie geht es mit Helene als Rektorin weiter? Ich lass mich überraschen und warte nun sehnsüchtig auf den dritten Band. Von mir gibt es eine Leseempfehlung, für alle Fans von Familiengeschichten, die in der innerdeutschen Grenzregion spielen. Wie oben schon erwähnt empfehle ich die Bücher in chronologischer Reihenfolge zu lesen, da das Lesevergnügen dann einfach höher ist. Ich wünsche dir viel Spaß in Kirchdorf und bin gespannt, wie du die Schule dort findest.
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KerstinC

4 Sterne
28.06.2024
Realitätsnaher Blick in die Vergangenheit
Zum Inhalt: 1964 lebt Helene mit ihrer Tochter Marie bei ihrer Großtante in Frankfurt als ihr angeboten wird, die Schule in Kirchdorf als Direktorin zu übernehmen. Da sie sich von Tobias getrennt hat, befürchtet sie, dass ihre Gefühle sie behindern könnten, dennoch ergreift sie die Chance des beruflichen Aufstiegs. Schon bald muss sie sich einer gewaltigen beruflichen Herausforderung stellen, denn eine Umstrukturierung der Schulen steht bevor und Tochter Marie fühlt sich immer mehr vernachlässigt. Aber auch ihre Freundin Isabella braucht ihre Freundin Helene jetzt mehr denn je. Aufregende Zeiten brechen in dem kleinen Kirchdorf an der innerdeutschen Grenze an. Meine Meinung: Der 1. Teil war schon interessant, doch im zweiten Teil passiert so viel mehr. Das Leben auf dem Land und vor allem in Nähe der innerdeutschen Grenze ist für die Bewohner hart und Neuerungen werden skeptisch abgelehnt. Als Dorfkind fühlte ich mich beim Lesen des Buches teilweise wie in meine eigene Vergangenheit zurückversetzt. Ich konnte mir die kleine Dorfschule genauso wie die Umstrukturierung zu einer großen Schule sehr gut vorstellen, da ich es erlebt habe. Helene erinnerte mich mit ihren Lehrmethoden und den Einsatz für ihre Schüler an eine ehemalige Lehrerin. Verständlich, dass mit ihren neuen Aufgaben wenig Zeit für Marie bleibt, dennoch lief Marie mir hier etwas zu sehr nebenher. Ihre Freundin Isabella wagt ebenfalls einen beruflichen Wandel und mit der Freundschaft zu dem farbigen GI Bill tauchen ganz neue Probleme auf. Die Bewohner sind nicht ganz einfach und haben so ihre Ecken und Kanten, hadern mit den Gegebenheiten, sind klatschhaft, haben aber auch Respekt, sie sind so typisch menschlich. Was die Geschichte so ausgewogen macht, sind die vielen kleinen und großen Probleme, aber auch die Entwicklungen der Protagonisten und der einzelnen Figuren, die meist so authentisch beschrieben sind, dass ich das Gefühl hatte alles hautnah mitzuerleben. Sicherlich spielten hier auch meine Kindheitserinnerungen eine Rolle. Da Eva Völler die Liebe am Herzen liegt, kam ihr schriftstellerischer Erfindungsreichtum zum Schluss nochmal zum Höhepunkt. Fazit: Der 2. Teil um die Dorfschullehrerin ist abwechslungsreich und unterhaltsam.
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marielu

4 Sterne
28.06.2024
In einem kleinen Dorf
Nach ihrer Flucht aus Ostdeutschland hat Helene es nicht leicht. Ihr Mann ist im Stasi-Gefängnis gestorben, ihre Tochter war monatelang im Kinderheim. Dank hilfreicher Verwandter hat sie eine schöne Wohnung in Frankfurt, eine gute Stelle als Lehrerin. Trotzdem gibt sie das auf für eine Stelle als Rektorin in einem kleineren Grenzort, in dem es auch noch Bekanntschaften aus ihrer ersten Zeit im Westen gibt. Probleme sind vorprogrammiert. Nicht nur bei ihr. Welche Schande war es noch in den 60er Jahren, als Ledige ein Kind zu bekommen, noch dazu von einem GI. Helene wird anschaulich beschrieben, gut dargestellt ist der Spagat zwischen Job und Familie. Auch die Atmosphäre in Kirchdorf, wo bigotte oder einfach nur missgünstige Menschen den Frauen das Leben schwer machen. Auch die wenig hilfreiche, dafür aber umso mehr fordernde Schulaufsicht wird realistisch einbezogen. Da hat sich bis heute nichts geändert. Eva Völler schreibt wieder unterhaltsam und mit lockerem Stil über die Liebe, das tägliche Leben, Probleme und Lösungen. Ob sich wie immer alles zum Guten wendet? Schicksalsroman mit historischen Bezügen, verlegt von Lübbe.
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Sanne

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Eva Völler

Autorin

Eva Völler hat sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem verdiente sie zunächst als Richterin und Rechtsanwältin ihre Brötchen, bevor sie die Juristerei endgültig an den Nagel hängte. "Vom Bücherschreiben kriegt man einfach bessere Laune als von Rechtsstreitigkeiten. Und man kann jedes Mal selbst bestimmen, wie es am Ende ausgeht." Die Autorin lebt mit ihren Kindern am Rande der Rhön in Hessen.

Portrait: Eva Völler

© Olivier Favre

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