Die Liebe kommt auf Zehenspitzen

Roman

4.5 Sterne

(53 Bewertungen insgesamt)

Ganz unverhofft erben Autorin Lucy, die an einem Liebesroman schreibt, und Klinikarzt Ben, der an Panikattacken leidet, einen alten Bauernhof. Nur dumm, dass sie sich eigentlich nur flüchtig kennen. Aber weil Lucy dringend eine Bleibe und Ben eine Auszeit braucht, ziehen sie in die ländliche Idylle eines kleinen Dorfs. Gemeinsam, aber nur als Freunde, versteht sich, und bloß auf Zeit. Doch das Leben und die Dorfbewohner haben andere Pläne mit ihnen ...

10,00 €

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Produktinformationen

Verlag

Lübbe

Format

Buch (Taschenbuch)

Genre

Liebesroman

Seitenanzahl

320 Seiten

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-18009-7

53 Meinungen zu diesem Titel

Rezensionen aus der Lesejury

4.5 Sterne
28.06.2024
Eilfertiger Wohlfühlroman - nicht aus der Hand zu legen
Stellt euch vor, Ihr verlasst die Anonymität der Großstadt und zieht in ein kleines Dorf, in welchem jeder jeden kennt. Wäre das was? Falls ihr euch nicht sicher seid 😉, lest doch erst mal das Buch „Die Liebe kommt auf Zehenspitzen“ von Kristina Günak. Die Geschichte beginnt damit, dass sich Lucy (Übersetzerin, Schriftstellerin) und Ben (Arzt) zu Weihnachten zu einer Fahrgemeinschaft zusammenschließen und auf Grund eines plötzlichen Wintereinbruches das Fest bei Dorle – einer sehr betagten Dame – zu Hause im Nirgendwo zwischen Hamburg und Husum verbringen. Nach einigen Monaten erhalten beide einen Brief. Der Hof, plus eine ausreichende Summe Geld (für ca. ein Jahr) ist den beiden von Dorle vererbt worden. Was machen? Keine schwere Entscheidung?! Da Lucy die Wohnung gekündigt wurde und Ben Probleme in der Arbeit hat, beschließen die beiden auf den Hof zu ziehen – natürlich nur als WG; gleichzeitig adoptieren sie noch Helmut (Dorles Hund). Beide werden direkt sehr herzlich von der teils einnehmenden Dorfgemeinschaft aufgenommen. Zu welchen weiteren Verstrickungen und mitreisenden Wendungen es im Laufe der Geschichte kommt, und warum im Buch ein Fuchs eine gewissen Platz einnimmt müsst Ihr selbst herausfinden. Einladend, dezente Farbgestaltung – das Cover. Wie schon beim vorherigen Buch („Das ist meine Lieblingsfarbe“) ist die Aufmachung der allerersten Seite gelungen. Der Fuchs und der Blütenzweig passen gut zur Geschichte. Die unterschiedlich stilisierten Kreise, wie die Wahl des geschwungenen, mittig gesetzten Buchtitels bilden ein harmonisches Cover. Wie schon geschrieben befindet sich der Hof zwischen Hamburg und Husum. Versucht euch daher als Setting einen alten Hof vorzustellen. Bauernhaus, Scheune, Streuobstwiese, Wald und „Ruhe“. Auch spielt die Küche, welche gut in einem der ersten Kapitel beschrieben ist, eine große Rolle. Zu Sprache und Schreibstil kann ich euch nur beten, bildet euch selbst eine Meinung. Ich mag die locker, leichte, humorvolle Sprache von Kristina und durch ihren Schreibstil fliegen bei mir – leider 😉 – die Seiten nur so dahin. Ich möchte nur mal solche „Schlangenwörter“ wie Rechtschreib- und Zeichensetzungsdomina und Depressionsauslösehölle erwähnen – zeugt das nicht vom Humor im Buch. Naiv, noch immer von Helikoptereltern umgeben, nicht wissen was man will – Lucy. Sie erscheint mir nicht so recht im Leben angekommen zu sein. Zunächst beschwert sie sich über ihre Einsamkeit und dann scheint es ihr zu viel zu sein auf dem Land. Was die Liebe angeht, so hatte sie bisher kein Glück. Vielleicht jetzt in der „WG“, wenn man sich nicht gewisse eigen erstellte Regeln auferlegt? In Helmut findet sie einen treuen Begleiter. Ben – Arzt – man denkt: „Der hat was im Kopf!“, wohl eher im Kopf, was in seiner bewegenden Kindheit die Ursache zu haben scheint. Im griesgrämigen Fredo – ihren Nachbarn- findet er jemanden, der ihn in Sachen Hof an die Hand nimmt und erkennt, dass er zunächst sein Herz befreien muss. Die Dorfgemeinschaft – alle kennen jeden, jeder weiß alles – manchmal kann das echt anstrengend sein, aber wenn es darauf ankommt gilt der allgemeingültige Muskeltiersatz: „Einer für alle – alle für einen“. Dies ist wieder einmal ein sehr gelungener Roman, welcher nur so vor Lebensweisheiten und Momenten zum Schmunzeln gespickt ist. „Es ist nicht die Länge des Lebens, es ist die Summe der Dinge, die wir erleben.“ Das Lesevergnügen war großartig! In Anlehnung an ein Zitat aus dem Buch rate ich euch: „Lest, lest mehr, (was?) schon zu Ende“ Meine Rezension endet mit einer Leseempfehlung, der Vergabe von 4,5 von 5 Sternen (da manche Punkte im Buch doch zu vorhersehbar waren und auch ein seltsamer Traum auftauchte) und dem Ratschlag: Wenn ihr unter Einsamkeit leidet, stellt euch eine blaue Bank für die Haustüre 😊.
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Anis_R_Gardner

4.5 Sterne
28.06.2024
Über das Mutig sein, die Einsamkeit und eine langsam aufbauende Liebe
Inhalt Die Autorin Lucy und der Klinikarzt Ben lernen sich an Weihnachten, durch eine Mitfahrgelegenheit, kennen. Durch einen Schneesturm landen sie bei Dorle Dormann auf dem Hof und verbringen mit ihr die Festtage. Drei Monate später erreicht die beiden ein Brief, dass Dorle gestorben ist, und sie ihren Hof erben sollen, da das Dorf einen neuen Arzt braucht. Daraufhin brechen die beiden in ihr gemeinsames Abenteuer auf, natürlich nur als Freunde, weil Lucy eine neue Bleibe braucht und Ben wegen seinen Panikattacken gekündigt hat. Allerdings kommt alles anders… Eindruck Das Cover des Buches ist sehr schön gestaltet. Zudem passt der Fuchs zu der Geschichte, da er bestimmt die Füchsin Tausendschön darstellen soll und oben rechts die Apfelblüten. Den Titel finde ich auch passend gewählt, und so ein ähnlicher Satz kommt auch in der Handlung vor. Dies war mein erstes Buch der Autorin Kristina Günak, aber bestimmt nicht mein letztes. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Anfangs hatte ich die Befürchtung das sich einige Passagen zu sehr in die Länge ziehen, aber am Ende war es eine gelungene Handlung. Die Protagonistin Lucy habe ich sofort in mein Herz geschlossen, mit ihrer unordentlichen Art. Zudem fand ich es toll, dass das Thema Einsamkeit angesprochen wurde. Zeitweise konnte ich mich in ihr wiederfinden und gut mit ihr identifizieren. Durch die detaillierte Handlung konnte man die Protagonisten gut kennenlernen und hat auch eine Veränderung in der Beziehung spüren können. Ben fand ich auch nach kurzer Zeit sehr sympathisch mit seiner lockeren Art und das er auf den Boden geblieben ist. Zudem fand ich gut wie er mit Krisensituationen umgegangen ist, was bei seinem Beruf von Vorteil ist. Ben hat allerdings für meinen Geschmack seine Gefühle zu wenig gezeigt. Durch einige Handlungen hatte ich eine Ahnung was er fühlt, aber es wurde nie so richtig klar. Das liegt aber vielleicht auch daran, dass die Handlung aus der Sicht von Lucy geschrieben wurde, und man daher in sie besser hineintauchen konnte. Die Bredenhofer waren alle samt sehr sympathisch, auch wenn Fredo, der Mann von Millie, anfangs immer schlecht gelaunt war, konnte man am Ende eine nette und verletzliche Seite von ihm kennenlernen. Zudem waren alle im Dorf sehr hilfsbereit und haben Lucy und Ben herzlich empfangen und ihnen geholfen, den Hof wieder auf Vordermann zu bekommen. Genauso stelle ich mir das auch in einem Dorf vor. Gut fand ich auch das Esat, ein Flüchtling, Panikattacken und, wie schon gesagt, die Einsamkeit thematisiert wurde. Durch diese Thematik könnte, meiner Meinung nach, die Handlung so auch wirklich passiert sein. Zum Schluss wurde auch noch Spannung eingebaut, mit einem ärztlichen Notfall, wodurch mir auch noch mal klar wurde, wie wichtig es ist Erste Hilfe zu leisten und dass es genügend Ärzte auch auf dem Dorf gibt. Fazit Alles im allen ein sehr schöner Liebesroman, in dem sich die Liebe langsam aufbaut, aber trotzdem ernste Themen einen Platz haben.
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lea_tho

4.5 Sterne
28.06.2024
eine schöne Sommergeschichte
Nachdem Ben und Lucy, die sich während einem Schneesturm kennengelernt haben, unerwart einen Hof auf dem Land erben, beschließen sie die Herausvorderung anzunehmen und dorthin zu ziehen. Beide müssen allerdings zu der Herausvorderung des Hofes auch noch mit ihren eigenen Problemen zurechtkommen. Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen! Auch wenn es am Anfang nicht so aussieht ist es ein sehr schönes Sommerbuch, und das passt ja jetzt super in die Jahreszeit. Der Schreibstil ist super locker und man kommt sofort in die Geschichte rein, und möchte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Alles ist auch wirklich schön und idyllisch beschrieben! Die Stimmung der Figuren, und die in dem Dorf ist wirklich wunderbar. Wie sie direkt aufgenommen werden, und wie sich alle im Dorf um sie kümmern ist wirklich toll! Auch kleine Aspekte, wie gleicher Nagellack, eine Gemeinschaftsbank,... tragen dazu bei, dass man sich sofort wohlfühlt. Es hat auch sehr viel Spaß gemacht, die langsam angehende Liebesgeschichte der beiden zu beobachten und mitzuverfolgen. Obwohl ich die Liebesgeschichte sehr schön fand, kam mir das Ende allerdings viel zu abrupt, dafür dass die Liebesgeschichte davor so lange auf sich warten lassen musste. Meiner Meinung nach ist das eines der Bücher, die es sich lohnt zu kaufen (und nicht nur auszuleihen), weil man es immer wieder lesen kann. Also von mir ist das eine absolute Kaufempfehlung!
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blackstar

5 Sterne
28.06.2024
Tolle Geschichte!
Endlich wieder einen Roman von Kristina Günak!!! Ich liebe ihre Geschichten! Vor allem weil sie nicht so "vorbestimmt" sind.. Hier hat sich die Liebesgeschichte langsam entwickelt und die "Hauptdarsteller" haben auch so ihre privaten Sorgen und Probleme - genau wie im richtigen Leben! Ich würde sehr gerne mehr davon lesen - die Liebe ist nicht knapp und peng und schon hat man sich den Traummann geangelt!
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Sassi77

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Kristina Günak

Autorin

Kristina Günak wurde 1977 in Norddeutschland geboren. Nachdem sie jahrelang als Maklerin arbeitete, ist sie heute als Mediatorin und systemischer Coach tätig. 2011 erschien ihr erster Roman, und seither hat sie sich mit ihren humorvollen Büchern unter Liebesromanleserinnen einen Namen gemacht. Sie schreibt auch unter dem Pseudonym Kristina Steffan.

Portrait: Kristina Günak

© Kristina Günak

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Produktbild: Die Liebe kommt auf Zehenspitzen (9783404180097 )

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