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    4. Strong Female Character
    Fern Brady

    Strong Female Character

    Übersetzt von

    Doreen Reeck

    Mein Leben zwischen Sexismus und Autismus. Zwischen Neurodiversität und gesellschaftlichen Erwartungen: Ein schonungsloser Blick auf Autismus

    4.02632 Sterne

    (38 Bewertungen insgesamt)

    Schon als Teenager wusste Fern Brady, dass sie anders war. Als sie zufällig über Autismus las, wusste sie instinktiv, warum. Hier war die Erklärung für ihre Wahrnehmungsstörungen, ihre Meltdowns, ihre Unfähigkeit, soziale Signale zu deuten. Doch erst mit 34 folgte endlich die befreiende Diagnose. In dieser schonungslos ehrlichen Autobiografie erzählt sie ohne Rücksicht und mit dem ihr eigenen Witz von Neurodiversität zwischen Sexismus und Ableismus und ihrem offenen Umgang damit.
    »Geistreich, trocken und scharfsichtig - ein notwendiges Korrektiv in einer Welt, in der autistische Frauen entweder als ruhig und gefügig abgestempelt oder gänzlich ignoriert werden.« Devon Price, Unmasking Autism

    24,00 €

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    Lieferungszeitraum: Sofort lieferbar

    Produktinformationen

    Verlag

    pola

    Format

    Buch (Hardcover)

    Genre

    Autobiografie

    Seitenanzahl

    320 Seiten

    Sprache

    Deutsch

    ISBN

    978-3-7596-0011-0

    Produktbild: Strong Female Character (9783759600110 )

    Strong Female Character

    24,00 €

    inkl. MwSt.

    Produktbild: Strong Female Character (9783759600110 )

    Strong Female Character

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    38 Meinungen zu diesem Titel

    Rezensionen aus der Community

    4 Sterne
    26.01.2025
    Der Kampf ums eigene Verstehen
    Fern Brady – ein Name, der hierzulande wohl kaum jemandem etwas sagt. Fern Brady – eine Frau, deren bisheriger Lebensweg lesenswert und ungemein lesbar ist. Warum? Weil, die aus Schottland stammende Stand-up Comedian mittlerweile genau das ist, was der Titel ihrer Autobiographie und Auseinandersetzung mit Autismus und Sexismus besagt: ein „Strong Female Character“ – der Weg dorthin war allerdings alles andere als leicht. Mit scharfsinnigem Humor und schmerzhafter Selbstironie durchleuchtet Brady ihre Kindheit, Jugend, Studienzeit und beginnende Berufstätigkeit. Erst sehr spät wird die Diagnose „Autismus“ gestellt, Brady hat zu dem Zeitpunkt schon jahrelang unter unerklärlichen „meltdowns“ gelitten, viel Zeit in der Psychatrie verbracht, ihre überforderten Angehörigen hatten ihr mehrfach den Rücken gekehrt und sie hinausgeworfen. Weitestgehend auf sich selbst gestellt, durchlebte sie (toxische) Zweckbeziehungen, geriet in abstruse und bedrohlich anmutende Situationen und arbeitete in schlecht bezahlten und wenig angesehenen Jobs. Mit entwaffnender Offenheit, bewundernswerter, fast schon abgeklärt anmutender Distanz und ohne jeden Anflug von Selbstmitleid leistet Fern Brady wichtige Aufklärungsarbeit, indem sie ihre Entwicklungsschritte und ihr Verhalten betrachtet, analysiert und ab und an in den Kontext zu vorhandener Literatur über Autismus stellt. Dabei wird klar: Autismus stellt die betroffene Person schon vor eine schier unendliche Fülle von Herausforderungen, handelt es sich bei der Person aber um eine Frau, potenzieren sich diese noch einmal deutlich. Wie auf vielen Gebieten der Medizin ist auch bei Autismus die weibliche Seite kaum erforscht, er äußert sich bei Frauen anders als bei Männern und führt bei Fern Brady zu teilweise selbstschädigendem Masking und zu Verhaltensinterpretationen, die sie vielleicht noch leichter als andere Frauen zum Opfer von Sexismus werden lassen, obwohl letzterer auch so schon in Bradys Umfeld, ihrer Vergangenheit und vor allem auch in ihrem heutigen Beruf als Comedian sehr weit verbreitet ist. Schonungslos, aber erstaunlicherweise überwiegend urteilsfrei, rückt Brady das mangelnde Wissen zu weiblichem Autismus und das sexistische Verhalten von Männern, die Objektifizierung von Frauen sowie die Reduzierung auf das Äußerliche in den Mittelpunkt. Dadurch, dass sie sich mit angebrachter und beißender Kritik zurückhält und eher Sachverhalte und Fakten fast nüchtern schildert, haben solche Szenen und Erlebnisse noch sehr viel mehr Wucht. Dazwischen gibt es aber immer wieder auch komische Szenen und trockene Kommentare. Trotz des sehr ernsten Themas gelingt es Brady, die Leser immer wieder gut zu unterhalten. Fern Brady ist ein faszinierender, lehrreicher und sensibilisierender Einblick in das Spannungsfeld zwischen Autismus und Sexismus gelungen, der gleichzeitig den Umgang unserer Gesellschaft mit Menschen seziert, die nicht den Anforderungen an „normgerechtes“ Verhalten entsprechen.
    User Image

    luisa_loves_literature / Lesejury

    5 Sterne
    08.01.2025
    Mutiger Lebensbericht einer spät diagnostizierten autistischen Frau
    "Strong Female Character" ist der Lebensbericht der schottischen Stand-Up-Comedienne Fern Brady, betrachtet unter der Perspektive ihres erst vor kurzem, in ihren 30ern Jahren, diagnostizierten Autismus. Fern Brady wurde als eines von mehreren Kindern in eine schottische Arbeiterfamilie geboren und war schon als Baby und Kleinkind auffallend anders: sie reagierte auf zu starke Reize mit spitzen Schreien, wollte nicht gestreichelt werden, kratzte sich an den Stellen, an denen sie von anderen berührt worden war, und schleuderte ihren Kopf gegen die Stäbe ihres Gitterbettes, wenn ihr etwas zu viel war. Außerdem war sie schon damals tollpatschig und ungeschickt. Aber in den 80er Jahren war Autismus gesellschaftlich noch kaum ein Thema, für das die Menschen sensibilisiert waren, schon gar nicht bei einem Mädchen und in der Arbeiterklasse. Fern Brady hat die Form von Autismus, die man früher als Asperger-Syndrom bezeichnet hätte (diese Bezeichnung wird aufgrund der problematischen NS-Vergangenheit des Namensgebers nicht mehr verwendet, stattdessen wird auch diese Form nun allgemein unter den Autismus-Spektrums-Störungen subsummiert). Eine oft als "leicht" angesehene Form von Autismus (Fern selbst verwehrt sich aber gegen diese Zuschreibung und meint, leicht wäre höchstens die Außenwahrnehmung nicht Betroffener, weil diese Autisten so gut im Maskieren wären), die mit keiner sonstigen kognitiven Beeinträchtigung und oft auch speziellen Begabungen und einem sehr guten Gefühl für Sprache einhergeht. Die Sicht auf das Asperger-Syndrom war lange und ist zum Teil bis heute von den Experimenten des Namensgebers geprägt, und diese bezogen sich ausschließlich auf männliche Kinder vor der Pubertät. Auch deshalb ist es bis zum heutigen Tag für ältere autistische Menschen und ganz besonders für Frauen sehr schwierig, eine Diagnose zu bekommen. Die sehr intelligente, Bücher und Sprachen liebende und selbständig recherchierende Fern hatte durchaus schon als Jugendliche den Verdacht, von dieser Form des Autismus betroffen zu sein, las sich in die jeweiligen Diagnosekriterien ein, erkannte sich wieder und sprach dieses Thema gegenüber Ärzten an. Leider geriet sie dabei immer wieder an solche, die in diesem Gebiet nicht kompetent genug waren, aber diese Schwäche auch nicht etwa eingestanden und sie weiterverwiesen hätten, sondern aufgrund von Falscheinschätzungen leugneten, dass Fern von dem Thema betroffen sein könnte, etwa weil sie Augenkontakt halten könne (etwas, das intelligente autistische Menschen im Laufe des Lebens lernen können) oder weil sie einen Freund hatte (auch das ist absolut kein Ausschlusskriterium). Und anfangs glaubte Fern ihnen und ihrer Autorität auch, es waren ja Ärzte. Dabei kämpft sie ihr Leben lang damit, sich in der oft unverständlichen sozialen Umwelt zurechtzufinden, hat immer wieder psychische Krisen und Zusammenbrüche aufgrund von Reizüberflutung (sogenannte Meltdowns, im Rahmen derer sie nicht anders kann, als Möbel zu zertrümmern), missbraucht Medikamente, die sie sich vom Schwarzmarkt besorgt, wird immer wieder von den Eltern rausgeschmissen, finanziert ihr Studium aus Geldnot als Stripperin und ist immer wieder suizidal. Es dauert Jahrzehnte, während sie auf ihrer Suche danach, zu verstehen, was mit ihr los war, immer mehr Anzeichen dafür findet, dass sie mit ihrem Verdacht recht hat (u.a. durch das großartige Buch "Aspergirls" von Rudy Simone, das sich für sie wie eine exakte Beschreibung ihres Lebens und ihrer Herausforderungen las), bis sie an eine kompetente Spezialistin für erwachsene Autistinnen gerät und eine offizielle Diagnose erhält. Mutig setzt sich Fern nun mit ihrem autobiografischen Buch dafür ein, für das Thema hochfunktionaler Autismus, insbesondere bei Frauen, zu sensibilisieren und darüber aufzuklären, und leistet damit einen wertvollen Beitrag dafür, dass andere Betroffene früher Unterstützung erhalten und nicht Jahrzehnte lang danach suchen müssen. Beim Lesen des Memoirs empfand ich tiefes Mitgefühl und viel Respekt für diese starke und intelligente, reflektierte junge Frau, die trotz all dieser Handicaps nicht aufgegeben hat und sich sowohl eine berufliche Karriere als Stand-Up-Comedienne, die ihr Freude bereitet, als auch endlich eine Diagnose und damit eine Erklärung für ihr Anders-Sein erkämpft hat, und die damit auch noch so offen und mutig in die Welt hinausgeht. Mir persönlich, die ich mich schon viel mit dem Thema Autismus beschäftigt habe, war Fern Brady beim Lesen auch sehr sympathisch, ich mag, wie mutig und reflektiert sie ist. Wer sich noch nicht so gut mit Autismus auskennt, der könnte einige Szenen in Ferns Leben so empfinden, als ob sie unsympathisch wäre, aber viel davon spiegelt einfach das mit ihrer Neurodivergenz einhergehende mangelnde Verständnis für nonverbale Kommunikation und für die oft unausgesprochenen, komplexen und sich subtil situativ anpassenden Regeln des sozialen Miteinanders wider. So schlägt Fern etwa beim Fortgehen einer anderen jungen Frau, von der sie beleidigt wurde, mit einer Flasche auf den Kopf, in der Annahme, das sei Selbstverteidigung, denn die andere hätte sonst sie auch körperlich angegriffen. Zum Glück kommt die andere mit einer relativ leichten Verletzung und Fern mit einer Geldstrafe davon. Hier meine Hochachtung vor Fern, dass sie solche Ereignisse, die sie in einem kritischen Licht dastehen lassen könnten, überhaupt in ihr persönliches Buch mitaufgenommen hat, das hätte sie ja nicht müssen. Gleichzeitig ist ihr, wie vielen autistischen Menschen, Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit wichtiger als das Erzeugen eines möglichst positiven Bildes von sich selbst. Und sie möchte mit der Schilderung dieses und weiterer Ereignisse auch dafür sensibilisieren, wie viele autistische Menschen aufgrund ähnlicher Vorfälle Probleme mit dem Gesetz bekommen, im Gefängnis landen, härter als nicht-autistische Menschen verurteilt werden, z.B. weil vor Gericht für die Härte der Bestrafung ausgesprochene Reue eine große Rolle spielt, und nicht-autistische Menschen meist viel besser darin sind, diese glaubhaft vorzuspielen, auch wenn sie sie nicht empfinden, und weil allgemein Justiz- und Gesundheitsssystem noch kaum für die Bedürfnisse autistischer Menschen sensibilisiert sind. Soziologisch betrachtet sehr interessant ist auch das Zusammenspiel mehrerer Benachteiligungen, das Fern in ihrem Buch beschreibt und analysiert: so spielt es für viele Situationen in ihrem Leben eine Rolle, dass sie nicht nur autistisch ist, sondern außerdem eine Frau und aus der Arbeiterklasse. Ein Junge wäre mit viel höherer Wahrscheinlichkeit schon als Kind diagnostiziert worden, da er viel stärker den prototypischen Bildern eines Autisten entsprechen würde. Und Eltern aus einer anderen Sozialschicht hätten vermutlich auch andere Mittel zur Verfügung gehabt, um ihr Kind besser zu fördern (auch wenn Fern einräumt, dass ihre Eltern das ihnen Bestmögliche getan haben und ihr z.B. auch bei knappen finanziellen Mitteln Klavierunterricht ermöglichten, etwas, von dem sie bis heute als Ressource profitiert) und finanziell zu unterstützen, und möglicherweise auch Zugang zu einer differenzierten Diagnostik schon früher im Leben zu bekommen. Somit ist es auf vielen Ebenen ein sehr lesenswertes und interessant geschriebenes Buch, das ich allen, die sich für Neurodiversität, Autismus und generell für verschiedenste Lebensumstände und die Herausforderungen, die sie mit sich bringen, interessieren, nur wärmstens ans Herz legen kann. Danke, Fern, fürs mutige Teilen deiner Lebensgeschichte!
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    Eternal-Hope / Lesejury

    4 Sterne
    06.01.2025
    Authentischer Bericht einer lange missverstandenen jungen Frau
    „Strong Female Character“ ist die authentische und aufrichtige Autobiografie der schottischen Stand-up-Comedienne, Podcasterin und Schriftstellerin Fern Brady. Fern bekam erst mit 34 Jahren ihre offizielle Diagnose als Asperger-Autistin. Ihr Leben bis dahin war geprägt von Gewalt und Gewaltausbrüchen, von Ablehnung und Unverständnis. Sie rechnet in diesem Buch mit ihrer eigenen Vergangenheit ab und klärt dabei schonungslos über die inneren Mechanismen von Asperger-Autismus auf. Das kann für Menschen, die sich nicht im Autismus-Spektrum bewegen, äußerst abstoßend wirken. Sicher ist, dass dieses Buch polarisieren wird – ebenso wie Autisten polarisieren, weil es in der Bevölkerung noch zu wenig Verständnis dafür gibt. Für nicht diagnostizierte Menschen, hier vor allem Frauen, dürfte dieses Buch jedoch ein Befreiungsschlag sein. Fern spricht aus, was man „nicht laut sagt“. Nicht diagnostizierte Menschen lehnen sich selbst oft für ihre Verhalten- und Denkmuster ab, weil sie vom Außen oft Ablehnung und Unverständnis für ihr Wesen erfahren haben – und weil sie sich oft selbst nicht verstehen. Hier allerdings könnte der ein oder andere endlich ein gewisses Verständnis für sich selbst entdecken und den Mut finden, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ein extrem persönliches, aufrichtiges Buch - lesenswert!
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    MrsDarcyReveals / Lesejury

    4 Sterne
    27.12.2024
    Umfassender und persönlicher Einblick in das Leben einer Autistin
    “Strong Female Character” ist die Autobiographie der schottischen Comedienne Fern Brady, in welcher sie ihr Leben als Autistin bis zu ihrer späten Diagnose beschreibt. Trotz eindeutiger Symptome und vielfacher Versuche, von Beratungsstellen und Fachpersonal ernstgenommen zu werden, werden ihr eine Reihe an Fehldiagnosen gestellt, unpassende Behandlungen angeordnet und sie erhält ihre Diagnose erst mit 34 Jahren. Ich kannte Fern Brady, bevor ich ihr Buch gelesen habe, nicht, war aufgrund der Thematik aber sehr an ihrer Perspektive als Autistin interessiert. Ich finde es besonders mutig, wie schonungslos ehrlich sie auch die negativen Aspekte ihrer Störung teilt und bin ihr sehr dankbar für ihre Darstellung, wie auch für ihre Kritik an der immer noch unzureichenden Versorgung mit Information und Diagnostikstellen (insbesondere für Mädchen und Frauen). Brady gelingt ein guter Überblick, wie eine (undiagnostizierte) ASS sich in jeglichen Situationen zeigen kann und sich auf das Leben auswirkt, indem sie uns an unterschiedlichen Erfahrungen ihres bisherigen Lebens teilhaben lässt. Auch wenn ich viele ihrer Erfahrungen gut nachempfinden und in mir selber wiedererkennen konnte, haben mich Bradys Erlebnisse dennoch immer wieder erschüttert. Ich fand es schrecklich zu lesen, welche extremen Erfahrungen Brady im Laufe ihres Lebens machen musste. Dies ist allerdings nicht ungewöhnlich, denn Autist*innen neigen beispielsweise durch die Natur der Störung viel schneller dazu, traumatisierende Erfahrungen machen zu müssen und daraus eine PTBS zu entwickeln. Die Bewertung der Autobiographie fällt mir an dieser Stelle sehr schwer, da es auch Aspekte gab, die mir nicht gefallen haben. Dabei möchte ich natürlich nicht Fern Brady persönlich oder ihr Leben bewerten, sondern erklären, warum ich das Buch nicht uneingeschränkt empfehlen kann. Denn Bradys schonungslos ehrliche Art, Dinge zu beschreiben, erklärt sich beim Lesen natürlich von selbst. Allerdings habe ich diese häufig unverhältnismäßig negativ wahrgenommen. Das bezieht sich auch auf die Darstellung der Personen, denen sie im Laufe ihres Lebens begegnet, was ich als beinahe ständige Abwertung anderer empfunden habe und so meiner Meinung nach beispielsweise Body- und Fatshaming stattfinden. Nachdem ich nach den ersten vielversprechenden Seiten und meinen hohen Erwartungen im Vorhinein mit einem Highlight gerechnet habe, konnte diese Erwartung leider nicht ganz erfüllt werden. Trotzdem möchte ich “Strong Female Character” wegen der Sensibilisierung zum Thema Autismus und den wichtigen Aspekten, die das Buch zu dem Thema anspricht - und wofür ich es sehr schätze - empfehlen.
    User Image

    wordfflow / Lesejury

    Fern Brady

    Autorin

    Fern Brady (Jahrgang 1986) ist eine schottische Stand-Up-Comedienne, Podcasterin und Schriftstellerin. Der Durchbruch gelang ihr 2022 mit ihrer Teilnahme an der britischen Show Taskmaster. Fern Brady wurde erst im Erwachsenenalter als autistisch diagnostiziert. Seither engagiert sie sich aktiv in der Aufklärung zum Thema Autismus. Sie lebt in London, ohne Mann und ohne Kinder.

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    Portrait: Fern Brady

    Raphaël Neal

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    »Geistreich, trocken und scharfsichtig – ein notwendiges Korrektiv in einer Welt, in der autistische Frauen entweder als ruhig und gefügig abgestempelt oder gänzlich ignoriert werden.« Devon Price, Unmasking Autism

    Gesprochen von Agnes Mann

    Zu Audible
    pola/Startseite/Autor:innen/Fern Brady
    Fern Brady
    Strong female character Audio

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    Buchtrailer "Strong Female Character"

    Mein Leben zwischen Sexismus und Autismus

    Zum Buch

    Zitate aus dem Buch

    In der Woche darauf sprach ich bei meinem Arzt die Möglichkeit an, AUTISTIN zu sein. Das kann nicht sein, grinste er, voll von diesem überschäumenden unangebrachten Selbstvertrauen, das viele medizinische Fachkräfte an den Tag legen. Du hältst Augenkontakt mit mir, richtig? Und du erzählst, dass du einen Freund hast. Also, nein, du erfüllst die KRITERIEN nicht.

    Portrait: Fern Brady
    Fern Brady
    Autorin
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    Die Menschen in der englischen COMEDY-SZENE nahmen mich anders wahhr; meine Schüchternheit MISSVERSTANDEN sie als Gleichgültigkeit, und die ängstliche Unruhe, die mich permanent im Griff hatte, hielten sie für Wut.

    Portrait: Fern Brady
    Fern Brady
    Autorin
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    Der Versuch, einen Meltdown aufzuhalten, fühlt sich ähnlich an wie unter Wasser den ATEM ANZUHALTEN. Selbst wenn es eine Weile gelingt, muss man irgendwann wieder an die Oberfläche kommen und LUFTHOLEN.

    Portrait: Fern Brady
    Fern Brady
    Autorin
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