Ministry of Souls – Die Schattenarmee

RomanTeil 2 der Reihe "Ministry-of-Souls-Reihe"

4.16667 Sterne

(27 Bewertungen insgesamt)

London, 1850: Unbemerkt von der Öffentlichkeit sorgt das Ministry of Souls dafür, die Seelen Verstorbener in die Zwischenwelt zu befördern. Der Soulman Jack und die arabische Prinzessin Naima sind dem mysteriösen Schattenspieler auf der Spur — einem Wesen, das zwischen den Welten wechseln kann und Jack mit einem Fluch belegt, der dafür sorgt, dass er immer mehr an Kraft verliert und so durchscheinend wird wie Glas. Ihnen bleibt wenig Zeit, um nicht nur den Fluch zu brechen, sondern auch die finsteren Pläne des Schattenspielers zu durchkreuzen.

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Produktinformationen

Verlag

Lübbe

Format

Buch (Paperback)

Genre

Fantasy Bücher

Seitenanzahl

352 Seiten

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-18199-5

27 Meinungen zu diesem Titel

Rezensionen aus der Lesejury

3.5 Sterne
28.06.2024
Okay
London 1850: Der Soulman Jack Smith wurde vom Fluch des Ifriten getroffen, der ihn immer wieder schwächt, und letztlich wahrscheinlich töten wird. Oz und Prinzessin Naima versuchen ihr möglichstes, ihm zu helfen, aber auch Naima muss weiter geschützt werden. Man reist in Naimas Heimat, um eine Möglichkeit zu finden, den Ifriten zu besiegen, doch auch dort braut sich Übles zusammen. Der Abschlussband der Dilogie setzt unmittelbar an Band 1 an und führt die Geschichte nahtlos weiter, wobei die Geschehnisse aus Band 1 knapp, aber gut, und nicht aufdringlich rekapituliert werden, schnell kommt die Erinnerung wieder. Man trifft (fast) alle bekannten Charaktere wieder, später kommen noch weitere hinzu, wie Naimas Bruder Amir, der, als ihre Familie ermordet wurde, bereits in die Heimat zurückgereist war, und jetzt das von Briten besetzte Land regiert. Im Vorgängerband empfand ich vor allem die beiden Protagonisten Jack und Naima als zu blass, das hat sich in diesem Band etwas geändert, vor allem Jack ist mir näher gekommen, was wahrscheinlich daran liegt, dass er trotz des Fluches immer wieder versucht, über sich hinauszuwachsen. Mit Naima habe ich immer noch mehr Schwierigkeiten, ich kann sie nur schlecht fassen, allerdings ist es auch bei ihr etwas besser geworden. Die Stars der Geschichte sind aber auch dieses Mal wieder andere, allen voran Oz, der wieder für Humor sorgt, und kein Nebencharakter mehr ist. Ohne ihn wären die anderen ganz schön aufgeschmissen, auch wenn sie ihn nicht immer entsprechend behandeln – alleine, dass es eine gute Möglichkeit ist, Geister abzuschrecken, wenn man den Kater wirft – sagt schon alles … Auch Agathe und der Archivar Terry sind wieder mit von der Party, wenn auch nur in kleinen Rollen. Naimas Bruder Amir hat mich enttäuscht, ihm fehlt eindeutig die Stärke seiner Schwester. Gut, er ist noch jung, aber immerhin der Thronfolger und nun Herrscher, da hätte ich schon ein bisschen mehr Contenance erwartet. Gut gelungen ist der historische Hintergrund, auch wenn diese Welt natürlich nicht ganz unsere ist, sondern eben einen phantastischen Anteil hat, baut sie doch auf der unseren auf. Dieses Mal spielt die Geschichte vorwiegend in Naimas Heimat, aber auch London und die Zwischenwelt werden besucht. Die jeweilige Setting wird atmosphärisch gut integriert. Band 2 empfinde ich spannender als Band 1, aber auch er hat seine Längen. Es gibt aber auch überraschende Wendungen, vor allem mit einer habe ich gar nicht gerechnet, und diese stellt manches auf den Kopf und macht die Lage noch schwieriger, da sie viele Emotionen ins Spiel bringt. Ich habe mich lange gefragt, wie man den Ifriten am Ende besiegen will – die Auflösung hat mir gut gefallen, und ich finde es auch schön, dass man noch erfährt, wie es danach weitergeht. So hat die Dilogie einen guten Abschluss erhalten, auch wenn mir der Weg dahin nicht immer gemundet hat. Insgesamt hat mich dieser Zweiteiler, wenn ich ihn mit anderen Werken des Autors vergleiche, leider eher enttäuscht. Die Dilogie ist okay, wenn man aber den Autor kennt, weiß man, dass er deutlich bessere Romane geschrieben hat, z. B. die Flammenwüste- oder die Bücherstadt-Trilogie. Ich finde vor allem seine Romane, die überwiegend phantastisch sind, wo er seine Phantasie austoben und ganz besondere Wesen erschaffen kann richtig gut. Für diesen zweiten Band der Dilogie vergebe ich 3,5 Sterne, weil ich ihn spannender als den ersten finde, und mir Naima und Jack etwas näher kamen.
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PMelittaM

5 Sterne
28.06.2024
Katzen, Magie, eine Schattenarmee und die Zwischenwelt - spannend bis zur letzten Seite!
Mit "Die Schattenarmee" erzählt der Autor Akram El-Bahay den zweiten und letzten Teil der Geschichte um die Soulmen im magischen London 1850. Das Buch hat mich derart begeistert, dass ich sofort ein Dutzend Folgebände zu den Soulmen lesen würde. Diese wird es allerdings nicht geben, denn der Autor hat sich schon die nächste magisch fantastische Welt erdacht und hat mit "Die Schattenarmee" die Geschichte der Soulmen zu Ende erzählt. Und wie! Habe ich mich in Band eins schon über einen Protagonisten in Gestalt eines Katers gefreut, kommen wir Katzenfreund:innen auch in Band zwei nicht zu kurz mit Katzen. Eher im Gegenteil spielen diese im Kampf gegen die Schattenarmee eine ganz entscheidende Rolle. Und das, natürlich, mit ihrer ureigensten Art und Weise als Katzen. Auch die weiteren beiden Haupt- und vielen interessanten Nebencharaktere kommen nicht zu kurz und auch in diesem Band habe ich mich gefreut, Jack und Naima auf ihren Abenteuern begleiten zu können. Der Autor hat einen so tollen Schreibstil, dass ich sofort in die Geschichte hineingesogen wurde und kein anderes Buch mehr auch nur angucken wollte. Dieser Schreibstil in Kombination der Welt, von der er wort- und bildreich zu berichten weiß, ließ mir keine andere Wahl, als das Buch bis zur letzten Seite zu genießen und zu lieben. Dieser Schreibstil ist eine Wonne. Liebe Fantasyfans, Katzenliebhaber:innen und Lesemäuse, die Reihe um die Soulmen kann ich euch nur ans Herz legen. Es handelt sich um zwei wundervoll magisch spannende Jahreshighlights.
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Rebecc4

4.5 Sterne
28.06.2024
Von Wüsten, Geistern und der Kraft der Liebe
Der zweite und abschließende Band über das "Ministry of Souls" ist spannend, ehrlich und definitiv lesenswert. Nachdem der geheimnisvolle Ifrit, dessen böse Machenschaften Großbritannien und die ganze Welt bedrohen am Ende des ersten Teils zurückgeschlagen aber nicht besiegt werden konnte, stehen der durch einen Fluch geschwächte Protagonist Jack, die kluge Prinzessin Naima und der schlagfertige sprechende Kater Oz vor keiner geringeren Aufgabe als der, die Welt zu retten. Dafür begeben sie sich zunächst in Naimas Heimat, ein Wüstenemirat unter britischer Kolonialherrschaft, um dort nach einer Methode zu suchen, mit der ein Ifrit besiegt werden kann. An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass die Geschichte der Kolonialisierung und die mit ihr in Verbindung stehenden Verbrechen in diesem Buch sehr feinfühlig und in meinen Augen gut verständlich beschrieben wurden. Es handelt sich nicht um ein historisches Drama, sondern bleibt natürlich ein Fantasy-Roman, aber wer über diese Zeit schreibt, hat meiner Meinung nach auch eine gewisse Aufklärungspflicht. Diese erfüllte der Autor wirklich sehr gut. Doch auch die Reise von London nach Ras al'Chaima wurde sehr anschaulich und wie immer mit interessanten kleinen historischen Fakten beschrieben. Im Verlauf der Geschichte stellen sich Jack, Naima und Oz also dem Ifriten und seiner Schattenarmee, nach der das Buch benannt ist und begeben sich auf die Suche nach dem Motiv und der ursprünglichen Identität des Rachegeists. Dabei stoßen sie auf ungeahnte Erkenntnisse... Wie auch im ersten Band begeisterten mich hier nicht nur der teils lockere, teils spannende Erzählstil, sondern besonders die Figurengestaltungen: Oz ist schlagfertig und stolz, aber auch mächtig und loyal. Jack benimmt sich dem Kater gegenüber frech und jugendlich, der Prinzessin gegenüber liebevoll und erwachsen. Naima ist die Personifikation einer starken und eigenständigen Frau und zugleich sowohl zart als auch scharfsinnig. Selbst der Ifrit ist nicht lediglich rachsüchtig, sondern berechnend und zuweilen ironisch. Mit anderen Worten: In diesem Roman begegnet man ein weiteres Mal ganz besonderen, sehr lebendigen und eigenen Charakteren, mit denen ich zumindest sehr gern dieses Abenteuer durchlebt habe. Auch die Geschichte war abwechslungsreich und in sich schlüssig. Lediglich der finale Höhepunkt der Ereignisse, auf den ich, um nicht zu spoilern, hier nicht näher eingehen möchte, war in meinen Augen an einigen Stellen etwas verworren beschrieben, weswegen es mir zwischenzeitlich schwer fiel, der Handlung richtig zu folgen. Die Logik hinter der Lösung des eigentlichen Konflikts gefiel mir hingegen sehr gut und bereitete meiner Meinung nach einen zu der Geschichte passenden Abschluss. Insgesamt fand ich das Buch also ein ganz klein wenig schwächer als den ersten Band der Reihe, aber noch immer sehr lesens- und empfehlenswert. Ich hoffe, Jack, Naima, Oz und ihre Freunde wie Feinde können noch viele weitere Leser*innen begeistern!
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LuLu2008

4 Sterne
28.06.2024
Wirf die Katze!
Da mir der erste Band so sehr gefallen hatte, bin ich voller Spannung an den zweiten Teil herangegangen. Ich muss gestehen, dass ich doch deutlich mehr Zeit benötigt habe, um die Handlung voll einzusteigen. Die Erzählung schließt zwar nahtlos an den ersten Band an, ist mir aber dennoch zu ausufernd unspektakulär und daher ein wenig langatmig vorgekommen. Vielleicht liegt es an dem rasanten Ende der Vorhandlung, dass ich da gleich zu Beginn dieses Buches mehr erwartet hätte. Doch ansonsten? Nun, die Handlung geht über London hinaus in den Orient, so dass all die kleinen Bilder, die man so im Kopf hat, wenn man die Geschichten aus „1001 Nacht“ mag voll zum Tragen kommen. Der Autor gestaltet dabei die weitere Entwicklung von Jack, Naima und Oz sehr abwechslungsreich und plastisch. Letzteres schätze ich am Schreibstil von Akram El-Bahay sehr. So konnte ich gerade die Symbiose des Geistes Oz und des Palastkaters Ramses dadurch sehr viel abgewinnen. Da die Handlung im zweiten Drittel dann aber sehr an Fahrt aufnahm kann ich das Buch mit Bestem Gewissen weiterempfehlen, wenn es auch ein klein wenig schwächer als „Das Schattentor“ war.
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Tanpopo

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Akram El-Bahay

Autor

Akram El-Bahay hat seine Leidenschaft, das Schreiben, zum Beruf gemacht: Er arbeitet als Journalist und Autor. Für seinen Debütroman „Flammenwüste“ wurde er mit dem Seraph Literaturpreis und dem RPC Award ausgezeichnet. Als Kind eines ägyptischen Vaters und einer deutschen Mutter ist er mit Einflüssen aus zwei Kulturkreisen aufgewachsen, deren Mythenwelt ihn gleichermaßen inspirieren. Er ist Mitglied des Phantastik-Autoren-Netzwerkes PAN. Der Autor lebt mit seiner Familie in Nordrheinwestfalen und tauscht sich gern auf Facebook und Instagram mit seinen Lesern aus.

Portrait: Akram El-Bahay

© Julia Reibel-El-Bahay

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Produktbild: Ministry of Souls – Die Schattenarmee  (9783404181995 )

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